Pressemitteilungen und News

 


Steinbach/Taunus, 29. Januar 2024


Funktionalisierte Klebstoffe und UV-Aushärtegeräte für flexible Elektronik

Die Hersteller flexibler Elektronik stoßen an traditionelle Grenzen, wie z.B. den volumetrischen Formfaktor, die Funktionalität und die Designflexibilität in der Unterhaltungselektronik. Zu diesem Zweck haben Panacol und Hönle UV Technology erfolgreich schlüsselfertige Lösungen entwickelt, die aus multifunktionalen Klebstoffen und UV-Aushärtegeräten bestehen und für neuartige Anwendungen in der Photovoltaik und der flexiblen Elektronik maßgeschneidert angepasst werden können. 

Für OPV-Anwendungen wurden neue UV- und UV-LED-härtende Klebstoffe speziell für die Laminierung von Barrierefolien entwickelt. Diese Klebstoffe bieten eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Umweltbelastungen, eine verbesserte Kompatibilität mit dem PV-Material und eine niedrige WVTR (Water Vapor Transmission Rate). Da diese Klebstoffe unter UV-Licht schnell aushärten sind sie besonders geeignet für Prozesse mit hohem Durchsatz, einschließlich Rolle-zu-Rolle-Verfahren, die mit größerer Effizienz durchgeführt werden können und die Gesamtbetriebskosten senken. Die Anforderungen an den Klebstoff, wie z. B. die Fließeigenschaften, können in diesem Zusammenhang so modifiziert werden, dass sie perfekt auf den Anwendungsprozess abgestimmt sind.

Flexible und biegsame UV-Klebstoffe wurden von Panacol auch für traditionellere Anwendungen auf flexiblen Schaltungen entwickelt. Dazu gehören neue Underfills für Die-Attach-Anwendungen sowie Edge-Bonding-Klebstoffe und Klebstoffe für die Befestigung von Komponenten. Alle UV-Klebstoffe von Panacol lassen sich problemlos mit hochintensiven UV- und/oder UV-LED-Härtungssystemen von Hönle aushärten, die perfekt auf die Wellenlängen der Panacol-Photoinitiatoren abgestimmt sind. Die Optionen reichen von Spot-Einheiten mit einem Durchmesser von 3 mm bis hin zu linearen LED-Arrays mit einer Länge von über einem Meter und sind damit die perfekte Wahl für kleinere und größere Bestrahlungsflächen.

Die neuesten leitfähigen Klebstoffe von Panacol können flexible Widerstände effizient befestigen und flexible elektrische Verbindungen in Solarzellen, Berührungssensoren und tragbaren Geräten herstellen. Dazu gehört ein einkomponentiger, silbergefüllter, leitfähiger Klebstoff, der sehr gut auf Kunststoffen, einschließlich Polyimid, PC, PVC, ABS und FR4-Platten, haftet. Nach der Aushärtung ist der Klebstoff sehr flexibel und hat eine hohe Schälfestigkeit, was ihn zur perfekten Wahl für den Einsatz in Anwendungen macht, die Vibrationen, Schwingungen oder schnellen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Ein großer Vorteil ist seine sehr einfache Handhabung und Lagerung, da er nur gekühlt, nicht aber gefroren gelagert werden muss. Er lässt sich leicht dosieren und härtet innerhalb von Minuten bei Temperaturen von bis zu 100 °C aus. Dies ermöglicht die Befestigung von Halbleitern und die Herstellung elektrischer Verbindungen in einem einzigen Schritt.

Die spezifischen Anforderungen der Anwendung und der Fertigungsbedingungen sind wichtige Faktoren, die bei der Auswahl des Klebstoffs berücksichtigt werden müssen. Erhebliche Vorteile können erzielt werden, wenn die Bauteilkonstruktion, die Klebstoffeigenschaften und der Aushärtungsprozess (UV oder thermisch) genau aufeinander abgestimmt sind. Panacol arbeitet in allen Bereichen eng mit den Herstellern zusammen, um sie bei der Entwicklung eines optimierten Klebeprozesses zu unterstützen. Dies führt zu einer höheren Effizienz und einer Senkung der Gesamtbetriebskosten.   

Besuchen Sie uns auf der Lopec, der internationalen Fachmesse für flexible, organische und gedruckte Elektronik in München/Deutschland. Vom 6. bis 7. März 2024 finden Sie uns in Halle B0, Stand 614 und erfahren Sie mehr über unsere neuesten Klebstoffentwicklungen.

Lesen Sie mehr über unsere Klebstoffe für Photovoltaik-Anwendungen

Klebstoffe für Flexible Leiterplatten

Flexible Klebstoffe werden für Folienlaminierung, elektrisch leitende Verklebungen, Underfills, Endge Bondings und SMD-Fixierung auf einer flexiblen Leiterplatte und OPV-Zelle verwendet.

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Adhesives for OPV


 

Steinbach/Taunus, 8. Dezember 2023


Panacol stellt neue optische Klebstoffe auf der Photonics West vor

Panacol hat spezielle Klebstoffe für die Erzeugung von refraktiven Linsen und diffraktiven optischen Elementen (DOEs) entwickelt. Diese Klebstoffe eignen sich für die Mikro- und Nano-Imprint-Lithografie, Wafer Level Optics und optisches Wafer Bonding. Die neuen Klebstoffe Vitralit® UC 1632 und Vitralit® UC 1658 liegen im Viskositätsbereich von 100 bis 200 mPas und lassen sich daher leicht durch Puddle Dispensing, Spin-Coating oder Jetting auftragen. Sie bieten eine ausgezeichnete Haftung auf allen gängigen Glaswafern und auf neuen Polymersubstraten, wie beispielsweise optischem PET oder PC. Nach dem Auftragen und Imprint härten sie sehr schnell unter UV-Licht aus, wodurch eine präzise und dauerhafte Struktur auf dem Wafer entsteht. Die beiden genannten Klebstoffe erfüllen die hohen Anforderungen an die optische Zuverlässigkeit, wie etwa geringe Vergilbung, Temperaturstabilität und Formstabilität.

Für schwarze Beschichtung und optische Kantenversiegelung bietet Panacol auch einen schwarzen UV-härtenden Klebstoff an, Vitralit® BL UC 1103. Dieser schwarze Epoxidklebstoff ist im ungehärteten Zustand durchlässig für UV-Licht.  Nach dem Aushärten ist er undurchsichtig und lichtundurchlässig.

Für das optische Kleben und Alignment hat Panacol die UV-härtbaren Klebstoffe Vitralit® 7311, Vitralit® VBB-60 und Vitralit® 1860 sowie die thermisch härtenden Klebstoffe Structalit® 5531 und Structalit® 5511 entwickelt. Diese Klebstoffe zeichnen sich durch eine hohe Haftung auf Glas und den gängigen Kunststoffsubstraten aus. Der Klebstoff Vitralit® UD 8057 ist für die duale Aushärtung mit UV-/sichtbarem Licht und Luftfeuchtigkeit konzipiert. Dadurch kann der Klebstoff auch in Schattenbereichen, die mit UV-/sichtbarem Licht nicht erreicht werden können, durch die Luftfeuchte nachhärten und somit vollständig aushärten.

Diese Klebstoffe für optische Verklebungen lassen sich mit hochintensiven LED-Systemen von Hönle aushärten, die perfekt auf die Wellenlängen der Panacol Photoinitiatoren abgestimmt sind.

Nach der Aushärtung sind die genannten Panacol-Klebstoffe flexibel und spannungsausgleichend, wodurch die Verklebung von Substraten mit unterschiedlichen thermischen Ausdehnungskoeffizienten begünstigt wird. 

Besuchen Sie uns vom 30. Januar bis 1. Februar 2024 auf der SPIE Photonics West im Moscone Center in San Francisco, Kalifornien/USA, an unserem Stand Nummer 4342!

Lesen Sie mehr über unsere Optik-Klebstoffe für Nano-Imprint und Wafer Bonding

Klebstoffe für Nanoimprint auf Wafern

Ein Epoxidharzklebstoff wird als Aufdruckmaterial für Nanostrukturen auf einem Glaswafer verwendet.

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Optical Grade Adhesives


 

Steinbach/Taunus, 28. September 2023


Neue Klebstoffe für organische und Perovskit-basierte Photovoltaikanwendungen

 

Organische und Perovskit-basierte Photovoltaiksysteme ermöglichen völlig neue Anwendungen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Das Einfangen von künstlichem Licht in Innenräumen kann genutzt werden, um kabellose Elektronik mit Strom zu versorgen. Die Flexibilität der neuartigen Module ermöglicht zudem auch im Außenbereich das Anbringen an geometrisch anspruchsvolle Untergründe. Einen entscheidenden Beitrag zu diesen Fortschritten hat die Weiterentwicklung von Klebetechnologien geleistet. Panacol begleitet diese Entwicklungen durch die Bereitstellung von innovativen Hightech-Klebstoffen, die individuell auf die entsprechende Kundenanwendung angepasst werden können.

Die Ansprüche an Klebstoffe gehen heutzutage weit über die einer strukturellen Verklebung hinaus und bewirken beispielsweise, dass Klebstoffe Bauteile ersetzen oder deren Performance verbessern können. In den letzten Jahren hat Panacol erfolgreich eine Reihe von multifunktionalen Klebstoffen für den Photovoltaikbereich und für Anwendungen in der flexiblen Elektronik entwickelt. Für Photovoltaik-Anwendungen bieten diese Klebstoffe eine höhere Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen, Kompatibilität zum PV-Material sowie eine gute Haftung. Neue leitfähige Klebstoffe kleben und schützen effizient elektrische Verbindungen für SMD-Komponenten auch in flexiblen Aufbauten.

In allen Fällen sind die spezifischen Anforderungen der Anwendung Schlüsselfaktoren, die bei der Auswahl des Klebstoffs zu berücksichtigen sind. Erhebliche Vorteile lassen sich erzielen, wenn Bauteildesign, (UV-)Klebstoffeigenschaften und Aushärtungsprozess optimal aufeinander abgestimmt sind. Prozesse mit hohem Durchsatz wie beispielsweise Rolle-zu-Rolle Verfahren, sind sehr effizient, was die Gesamtbetriebskosten senken kann. Die Anforderungen an den Klebstoff wie zum Beispiel Fließeigenschaften, können auch an dieser Stelle modifiziert und somit dem Applikationsverfahren angepasst werden.

Aufgrund der raschen Entwicklung auf diesem Gebiet, gibt es bei der Herstellung von OPV nur sehr wenig Standardisierung. Um die ständige Weiterentwicklung zu unterstützen, müssen Klebstoffe modifiziert oder entwickelt werden, die dem spezifischen OPV-Design, Materialien und Prozessen gerecht werden. Panacol hat diesen Bedarf antizipiert und ist in der Lage, mit den Herstellern zusammen Anpassungen von Klebstoffen flexibel durchzuführen.

Besuchen Sie uns vom 17. bis 18. Oktober 2023 auf der TechBlick in Berlin, Estrel Congress Center, Stand F4, um mehr über unsere neuesten Klebstoffentwicklungen zu erfahren.

Klebstoffe für OPV Fertigung

Zur Versiegelung der empfindlichen OPV-Module werden Klebstoffe auf die Barrierefolie aufgetragen.

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Adhesives for OPV


 

Steinbach/Taunus, 25. September 2023


Spezialklebstoffe für Medical Wearables

 

Medical Wearables und Minidiagnostikgeräte, wie etwa Diabetessensoren zum Monitoring von Blutzuckerwerten, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Selbstverständlich muss gewährleistet sein, dass die Geräte zu jeder Zeit verlässlich sind, und dabei gleichzeitig unbedenklich für die enge Nutzung am Körper sein. Panacol hat dafür ein breites Portfolio an Spezialklebstoffen entwickelt, die den hohen Anforderungen und Ansprüchen von Herstellern und Nutzern gerecht werden. Gemeinsam mit Dosiergerätehersteller Scheugenpflug und UV-Gerätehersteller Dr. Hönle wurde ein Anlagenkonzept erprobt, das die präzise Dosierung für den Auftrag geringer Volumina von UV-Klebstoffen mit integrierter LED-UV-Härtung ermöglicht.

Die Qualität der Medical Wearables beginnt bei der Fertigung. Medizinklebstoffe von Panacol weisen eine sehr gute Haftung auf den am häufigsten verwendeten Materialien auf, meist Kunststoffe, Edelstahl, Glas oder Keramik. Ferner sind sie biokompatibel und bereits nach ISO 10993-4/-5/-10/-23 und/oder USP Class VI getestet. 

Jeder Fertigungsprozess erfordert speziell entwickelte Klebstoffe: Von UV-Acrylaten über UV-Epoxies bis hin zu elektrisch leitfähigen Produkten und konventionellen warmhärtenden Epoxies bietet Panacol passende Klebstoffe für alle Anwendungen. Egal, ob es um strukturelle Gehäuseverklebungen, Nadelverklebungen oder klebtechnische Lösungen auf dem PCB geht.

Für die Verklebung von Nadeln oder Gehäusen von Wearables bieten sich UV-Klebstoffe an, die unter UV-Bestrahlung sehr schnell aushärten und daher ideal für schnelle Taktzeiten und großvolumige Produktionen sind. Für die optische Qualitätskontrolle der Verklebung sind einige Klebstoffe zusätzlich mit Fluoreszenzmarkern erhältlich, die mit kurzwelligerer UVA-Strahlung angeregt werden.

Für Verklebungen auf Leiterplatten werden neben UV-Klebstoffen auch thermisch härtende Epoxidharzklebstoffe verwendet. Hier ist je nach Anwendung auf eine hohe Ionenreinheit des Klebstoffs zu achten, um Korrosion zu vermeiden. Elektrisch leitfähige Klebstoffe hingegen sind meist silbergefüllt und können somit Lötstellen ersetzen oder als flexible Leiterbahnen sogar auf biegsame Wearables appliziert werden.

Für die kleinen Dosiervolumina eignet sich am besten der hochpräzise  Kleinstmengendosierkopf DosPL DPL2001 von Scheugenpflug, Part of the Atlas Copco Group. Dieser erlaubt einen hochgenauen Auftrag der Klebstoffe selbst für kleinste Volumina bis den µl Bereich. So können Glob Tops zuverlässig bis 0,003ml gesetzt, Dosiergenauigkeiten von kleiner 0,5% erreicht und dünnste Linien auf dem Kunststoffgehäuse mit genauem Start und Stopp durchgeführt werden.

Der Dosierkopf arbeitet nach dem Prinzip der volumetrischen Dosierung. Ein Kontrollsystem erkennt zuverlässig Viskositätsschwankungen und stellt eine  gleichbleibend hohe Präzision der Klebekontur sicher.

Die Vernetzung kann schlussendlich dank der UV- Epoxid- und Acrylat-Härtungstechnologie in Sekundenschnelle erreicht werden. Die Aushärtesysteme von Hönle sind dabei speziell auf die Wellenlängen der UV-Klebstoff-Photoinitiatoren von Panacol ausgerichtet. Im getesteten Anlagenkonzept kommt der LED Spot 40 IC von Hönle mit der Wellenlänge von 405 nm zum Einsatz. Die kompakte Bauform ermöglicht es, den hochintensiven Kleinflächenstrahler zusammen mit dem Dosierkopf in die Multifunktionszelle DispensingCell DC803 von Scheugenpflug zu integrieren. Damit kann das Bauteil für beide Prozesse, Dosieren und UV-Aushärtung, in einer Position verbleiben. Transportwege und -zeiten entfallen, und damit die Gefahr von Erschütterungen, Verunreinigungen und Verfließen des Klebstoffs.  

Durch das integrierte Anlagenkonzept werden höchste Prozessstandards und eine herausragende Performance auch in der Serienproduktion erreicht, um den anspruchsvollen Produktionsanforderungen für Medical Wearables gerecht zu werden.

 

Mehr Informationen zu unseren Klebstoffen für Medical Wearables

 
Klebstoffe für Wearables und Medical Wearables

Panacol-Klebstoffe eignen sich sowohl für Verklebungen auf Leiterplatten, als auch für Gehäuseverklebungen oder das Einkleben von Spritzennadeln.

Video:


 

Steinbach/Taunus, 27 Juli 2023


Schnell härtender SMD-Klebstoff für punktgenaue Dosierungen

 

Auf der BondExpo in Stuttgart stellt Panacol seinen neuen Klebstoff Structalit® 5604 vor. Dabei handelt es sich um einen äußerst schnell aushärtenden Klebstoff, der speziell für die Verklebung von SMDs auf Leiterplatten entwickelt wurde. Der Klebstoff basiert auf Epoxidharz und ist trotz seiner hohen Viskosität für das Auftragen im Jetverfahren geeignet.

Structalit® 5604 ist ein einkomponentiger Epoxidharzklebstoff, der aufgrund seiner roten Farbe einen guten Kontrast zu grünem Leiterplattenmaterial aufweist. Dadurch kann die optische Inline-Kontrolle sichergestellt werden. Der einkomponentige Klebstoff kann mit Jetdispenser, klassischer Nadeldosierung oder im Siebdruckverfahren dosiert werden. Durch seine ideal eingestellte Viskosität und den hohen Thixotropieindex wird eine exzellente Dosiergeschwindigkeit, ein präzises Punktprofil und eine sehr gute Nasshaftung für den Aushärteprozess ermöglicht.

Die Aushärtung erfolgt thermisch innerhalb weniger Minuten, schon bei niedrigen Temperaturen. Structalit® 5604 übersteht kurzzeitig extreme Temperaturen von bis zu 270° C und eignet sich daher auch für Reflow-Lötprozesse. 

Im ausgehärteten Zustand ist Structalit® 5604 besonders schockbeständig und haftet hervorragend auf FR4-Leiterplatten, auf Metallen sowie auf epoxidbasierten Mold-Materialien. Aufgrund seines hohen Glasübergangsbereichs von >115° C behält der Klebstoff auch bei erhöhten Temperaturen seine ausgezeichnete Haftfestigkeit und eignet sich deshalb besonders für die Fertigung elektronischer Baugruppen. Da Structalit® 5604 speziell für den Einsatz in der Elektronik entwickelt wurde, besitzt er eine hohe Ionenreinheit und schützt somit optimal vor innerer Korrosion und Lokalelementbildung.

 

Download: Technisches Datenblatt von Structalit® 5604

Mehr Informationen zu unseren SMD-Klebstoffen

Roter SMD Klebstoff auf grünem PCB

Der rote Structalit® 5604 ist optimal zum Fixieren von SMDs und Elektronikbauteilen und hebt sich farblich besonders von PCBs ab


 

Steinbach/Taunus, 15. Mai 2023


Neue dualhärtende UV-Acrylatklebstoffe mit hohem Glasübergangsbereich

 

Mit Vitralit® UD 8055 und Vitralit® UD 8056 hat Panacol sein Portfolio an dualhärtenden Acrylat-Klebstoffsystemen erweitert. Diese Klebstoffe härten primär über UV-Vernetzung aus und verfügen über eine sekundäre Feuchtenachvernetzung für Schattenbereiche. Spezielle Charakteristik dieser beiden Klebstoffsysteme ist der hohe Glasübergangsbereich von über 100°C, wodurch hochfeste Verbindungen auch unter Temperaturbelastung sichergestellt werden können.

Vitralit® UD 8055 und Vitralit® UD 8056 sind optimal einsetzbar als Sensorverguss, Verkapselung, Bauteilsicherung auf PCBs sowie bei Mischverklebungen von Kunststoffen und Metallen, bei denen Bauteilunterschneidungen oder geometriebedingte Kavitäten vorhanden sind. Denn genau hier können sie ihre Vorteile ausspielen: Um eine prozesssichere Aushärtung selbst in Schattenzonen zu gewährleisten, wurden beide Klebstoffsysteme mit einem sekundären Aushärtemechanismus, der nachgelagerten Feuchtenachvernetzung, versehen. 

Im ersten Schritt werden die Klebestellen im Bauteil durch UV-Strahlung sekundenschnell ausgehärtet und fixiert. Hier kommen beispielsweise LED-UV-Aushärtegeräte mit einer Wellenlänge von 405 nm zum Einsatz, die keine Aufwärmphasen benötigen und so kürzeste Taktzeiten ermöglichen. Der UV-Experte Hönle bietet hier eine einzigartige Auswahl an Punkt- und Flächenstrahlern, die optimal auf die Klebstoffe von Panacol abgestimmt sind und individuell auf die Anwendungsanforderungen angepasst werden können.

Im zweiten Schritt werden unausgehärtete Monomere in Schattenbereichen durch die Luftfeuchtigkeit stressfrei und ohne thermische Einwirkung vernetzt. Diese Technologie ermöglicht schnelle Zykluszeiten und hohe Stückzahlfertigung, ohne dass temperatursensible Elektroniken oder Bauteile thermischer Belastung ausgesetzt werden.

Ein hoher Glasübergangsbereich (Tg) ist insbesondere dann wichtig, wenn Verkapslungen, Verbindungen, strukturelle Verklebungen oder allgemein Klebestellen über lange Zeit thermischer Belastung standhalten müssen. Der Tg von Vitralit® UD 8055 und Vitralit® UD 8056 von über 100°C stellt dabei sicher, dass sich thermische Ausdehnungskoeffizienten im Einsatzbereich homogen verhalten. Dadurch wird verhindert, dass der Klebstoff an Haftfestigkeit verliert oder immense Spannungen zwischen Bauteilen und Klebstoff zu Ablösungen oder Abrissen in der Elektronik führen. Entwickelt wurden Vitralit® UD 8055 und Vitralit® UD 8056 vor allem für die Fertigung von Sensoren, PCBs und Flex-PCBs im Bereich der Elektronik und Automobilelektronik. Diese Komponenten sind meist für den Einsatz bis 100°C ausgelegt, so dass Acrylatsysteme mit einem Tg über 100°C die ideale Lösung für solche Anwendungsbereiche darstellen. 

Die hohe Haftung auf gängigen Substraten wie FR4, PC und PBT und die tiefe Durchhärtung von einigen Millimetern ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum dieser halogenarmen Klebstoffe. Insbesondere Vitralit® UD 8055 zeigt auch nach 85/85-Tests sehr verlässliche Haftfestigkeiten auf den oben genannten Substraten; Vitralit® UD 8056 besticht besonders durch seine Performance auf LCP und hat erfolgreich den UL 94 HB-Test bestanden.
 

Vitralit® UD 8055 – hier blau dargestellt – wird als Konnektorverguss mit dem bluepoint LED von Hönle ausgehärtet; die Aushärtung des Schattenbereichs unter dem Konnektor erfolgt durch Feuchtenachvernetzung.


 

Steinbach/Taunus, 14. März 2023

 

Panacol ist neues ACOP-Mitglied

 

Der internationale Klebstoffhersteller Panacol ist seit Dezember 2022 neuestes Mitglied des ACOP (Aachen Center for Optics Production). Das ACOP ist eine Initiative des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie (IPT) mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der Forschenden mit der Industrie im Bereich der Optik zu fördern. Als neues Mitglied im Expertenkreis an Unternehmen, die mit unterschiedlichen Projekten und Fragestellungen mit dem Fokus auf optische Systeme zusammenkommen, kann Panacol mit seiner Expertise dazu beitragen, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Dies umfasst die Konzeptionierung, den Formenbau, die Metrologie und alle Entwicklungsschritte von der Erzeugung erster Prototypen bis hin zur Serienfertigung und der damit verbundenen Dokumentationspflicht.  

Gleich im ersten Jahr der Mitgliedschaft beteiligt sich Panacol aktiv an Projekten und bringt sein Know-how im Bereich Klebstoffe ein, um Innovationen in diesem Bereich zu ermöglichen und zu fördern. In den Projekten geht es dabei nicht nur um Klebstoff als Verbundmaterial für das optische Assembling, sondern auch um flüssig applizierte und erzeugte Polymeroptiken. Die Projekte sind ausgesprochen vielfältig: Ein Projekt etwa befasst sich damit, die Expertise der Prozesssimulation der Glasumformung auf geklebte optische Systeme zu übertragen, um Kenndaten wie Schrumpfverhalten oder andere mechanische und optische Parameter vorherzusagen oder deren Einfluss besser abschätzen zu können. Ein anderes Projekt beschäftigt sich mit geeigneten Reinigungsmethoden zur Vorbehandlung von optischen Elementen vor der Weiterverarbeitung und dem Assembling.

Besonders im Bereich der Freiformoptiken mit flüssigen Polymeren sieht Panacol eine enorme Vielfalt an Produktions- und Produktvarianten. Produkte aus der Unterhaltungs-elektronik, Consumer Electronics und Sensorik bieten viel Potenzial für MLAs (Micro Lens Arrays), DOEs (Diffractive Optical Elements) und Metalinsen, also optische Bauteile, die Licht nicht wie herkömmliche Linsen fokussieren, sondern auf mikro- oder nanostruk-turierten Oberflächen beruhen. Immer kleinere Bauformen, homogenere Signalaufnahme und -verteilung tragen zu gesteigertem Leistungspotenzial in solchen Anwendungsfällen enorm bei. Dabei ist es unerlässlich, das Gesamtobjekt beziehungsweise die gesamte Fertigungskette zu verstehen und zu beherrschen. Die Diversität an unterschiedlichen Mitgliedsunternehmen, die fachlichen Fragestellungen sowie die damit verbundene Vielfalt an Synergien, die sich daraus ergeben können, bieten allen ACOP-Partnern große Chancen. Speziell im Bereich der Fertigungstechnologie sowie in der Messtechnik von optischen Systemen gilt es, das Wissen zu vertiefen und neue Eindrücke zu gewinnen. 

Diese neuen Konzepte und Ideen können genutzt werden, um Hersteller bei ihren eigenen Produkt- und Prozessverbesserungen zu unterstützen. Zusammen mit den anderen ACOP-Mitgliedern entlang der Wertschöpfungskette plant Panacol in den kommenden Jahren, weitere Vorschläge einzubringen, um gemeinsam Polymeroptiken konkurrenzfähig und massenfertigungstauglich am Markt etablieren zu können. 


Über das ACOP

Die ACOP-Partnergemeinschaft ist eine F&E-Netzwerkplattform mit derzeit 14 Industrie-partnern und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT. Sie betreibt gemeinschaftliche Forschung und Entwicklung im Bereich der Optikproduktion im Kontext der digitalen und physischen Vernetzung. Der Schwerpunkt der kollaborativen F&E liegt auf vorwettbewerblichen Themen mit einer großen Überschneidung der Interessen der ACOP-Industriepartner, was einen hochgradig synergetischen Einsatz von F&E-Investitionen ermöglicht. 

Klebstoffe werden etwa zur Fertigung von Kunststofflinsen verwendet
(Foto: Fraunhofer IPT)


 

Steinbach/Taunus, 7. November 2022 

 

Black&Light: Schwarze Klebstoffe härten jetzt mit UV-Strahlung aus

Mit den „Black&Light“-Klebstoffen hat Panacol eine neue Technologie entwickelt: Schwarze Epoxidharzklebstoffe der Produktreihe Vitralit® von Panacol können nun auch in dickeren Schichtstärken mit UV-Strahlung ausgehärtet werden, ohne auf sekundäre Härtungsmechanismen zurückzugreifen.

Herkömmliche schwarze UV-Klebstoffe haben einen großen Nachteil: Die schwarze Farbe absorbiert einen hohen Anteil der UV-Intensität, wodurch die Energie, die zur vollständigen Polymerisierung eines Klebstoffes benötigt wird, nur wenige Mikrometer durchdringen kann. Das führt zu einer Hautbildung auf schwarzen Klebstoffen, nicht aber zu einer völligen Durchhärtung. Der Großteil des schwarzen Klebstoffs muss dann in einem sekundären thermischen Aushärteschritt bei Temperaturen von mehr als 100°C ausgehärtet werden. 

Die neue „Black&Light“-Technologie von Panacol ermöglicht die vollständige Aushärtung von schwarzen Epoxidharzklebstoffen mit reiner LED-Härtung von einigen hundert Mikrometern bis hin zu Millimetern Schichtstärke. Die Klebstoffe eignen sich für verschiedene Verkapslungen, GlobTops oder Edge Bonder in der Elektronikfertigung, sowie für optische Klebstoffsysteme bei denen hohe OD-Werte (optical density) in optoelektronischen Anwendungen gefordert werden, um hier beispielsweise Reflexionen zu minimieren oder bestimmte Transmissionswerte für Sensoren zu erzielen.

Ein Fertigungsprozess mit der von Panacol entwickelten „Black&Light“-Technologie gestaltet sich wie folgt: Der schwarze Klebstoff wird dosiert und mit der passenden Wellenlänge und Intensität ausgehärtet. Während des Aushärteprozesses penetrieren die Strahlen einmalig durch das komplette Klebstoffsystem und sorgen somit für eine vollständige Aushärtung. Nach der Polymerisation schließen sich die Strukturen des „Black&Light“-Epoxies wieder und es resultiert ein vollständig ausgehärtetes Klebstoffsystem, welches schwarz verbleibt.

Die „Black&Light“-Technologie ist kompatibel mit vielen Vitralit®-Epoxidharz-klebstoffen von Panacol und kann je nach Anforderung an die Schwärze und geforderte Durchhärtetiefe kombiniert werden. Damit können die „Black&Light“-Klebstoffsysteme sehr individuell an Spezifikationen der jeweiligen Anwendung angepasst werden. 

Ein weiterer großer Vorteil der „Black&Light“-Klebstoffe ist die Lagerung: Während herkömmliche schwarz gefüllte Epoxidharzklebstoffe meist tiefgefroren gelagert werden müssen, können die „Black&Light“-Epoxidharze bei Raumtemperatur oder maximal gekühlt gelagert und versendet werden.

Black & Light: Schwarze UV-Klebstoffe

Ein Coating aus schwarzem UV-Epoxidharzklebstoff wird mit UV-LED-Licht ausgehärtet

 

Video:


 

Steinbach/Taunus, 21. Oktober 2022
 

Neuer Klebstoff von Panacol härtet UV-anaerob

Panacol hat mit Vitralit® UD 4292 F einen neuen dualhärtenden Klebstoff entwickelt, der primär mittels UV-Licht und in Schattenbereichen sekundär anaerob aushärtet. Die Besonderheit des Klebstoffsystems ist der hohe Glasübergangsbereich von über 130°C bei optimalen Aushärteparametern.

Mit Vitralit® UD 4292 F hat Panacol sein Portfolio an dualhärtenden Klebstoffsystemen weiterentwickelt and reagiert somit auf das steigende Marktbedürfnis nach UV-anaeroben Klebstoffsystemen für strukturelle Verklebungen und Abdichtungen in Automotive- und Elektronikanwendungen. 

Vitralit® UD 4292 F ist ein transparentes Acrylatsystem, das in nur wenigen Sekunden mit Licht im UVA-Bereich oder im visuellen Bereich ausgehärtet werden kann. Als besonders geeignet für die Aushärtung haben sich die LED-Spot-Geräte von Dr. Hönle erwiesen, deren Wellenlänge speziell auf die Photoinitiatoren des Klebstoffs ausgerichtet sind. Nach der sekundenschnellen UV-Aushärtung polymerisiert der Klebstoff in Schattenbereichen anaerob nach. Die Nachhärtung kann durch Zufuhr von Wärme oder durch Verwendung eines Aktivators beschleunigt werden. Bei optimal gewählten Aushärteparametern und der nachträglichen Polymerisation durch Metallionen unter Sauerstoffabschluss gewährleistet Vitralit® UD 4292 F hohe Haftung auf Metallen. 

Durch diese Eigenschaften ist Vitralit® UD 4292 F besonders geeignet für unterschiedlichste Verklebungen bei der Fertigung von Elektromotoren, wie zum Beispiel für strukturelle Verklebungen von Kugellagern oder für Welle-Nabe-Verbindungen an Rotor und Stator. Als Besonderheit dieser neuen Klebstoffentwicklung ist vor allem der hohe Glasübergangsbereich von über 130°C hervorzuheben, der dafür sorgt, dass das Klebstoffsystem auch unter Einfluss von Temperatur und dynamischer Belastung seine Haftfestigkeit beibehält. Daher wird dieses UV-anaerobe Klebstoffsystem insbesondere den hohen Anforderungen im Antriebssektor gerecht.

Für eine optische Kontrolle in Fertigungsprozessen wurde Vitralit® UD 4292 F mit einem Fluoreszenzmarker versehen, der bei Anregung durch Schwarzlicht blau fluoresziert und dadurch auch in dünnen Spalten sichtbar wird.
 

Download TDS: Vitralit® UD 4292 F

Mehr Informationen zu unseren Klebstoffen für Automotive-Anwendungen

Vitralit® UD 4292 F eignet sich insbesondere für Metallverklebungen, bei denen nicht alle Bereiche durch UV-Licht erreicht werden können (im Bild hellblau dargestellt). 


 

Steinbach/Taunus, 28 Juni 2022

Panacol führt eine neue Reihe von Maskings ein

Panacol hat mit der Vitralit® MASK-Reihe neue UV-härtende Maskingmaterialien für industrielle Prozesse entwickelt. Diese Maskingklebstoffe lassen sich leicht auftragen, in Sekundenschnelle unter UV-Licht aushärten und dann durch einfaches Abziehen oder - bei Maskings mit höherer Haftung - durch Eintauchen in heißes Wasser und Abziehen entfernen.

UV-Maskingmaterial wird in der Regel bei der Herstellung hochwertiger Komponenten verwendet, bei denen Verfahren zur Oberflächenverbesserung zum Einsatz kommen.  Zu diesen Prozessen können Säurereinigung, Sandstrahlen oder Kugelstrahlen gehören. Bauteiloberflächen oder innere Hohlräume müssen aus Gründen der Funktionalität von diesen Prozessen isoliert werden. Maskingmaterialien werden als temporäre Beschichtungen aufgebracht, die nach der Bearbeitung wieder vom fertigen Bauteil entfernt werden. Typische Anwendungen sind die Herstellung von Turbinenbauteilen, orthopädischen Produkte oder Prothesen und andere industrielle Bauteilprozesse wie die Beschichtung von Leiterplatten und Kunststoffen.

Das UV-Maskingmaterial stammt aus der lichthärtenden Klebstofftechnologie. Die UV-lichthärtenden Maskingklebstoffe von Panacol sind lösungsmittelfrei, lassen sich leicht auftragen und innerhalb von Sekunden mit einer UV-Lichtquelle aushärten. Zur Aushärtung kann sowohl Breitspektrum-UV- oder LED-Licht mit Wellenlängen von 365 oder 405 nm verwendet werden. Das unausgehärtete flüssige Masking kann durch Spritzen, Tauchen oder Sprühen auf die Bauteile aufgetragen werden. Die Maskings sind in vielen Viskositäten erhältlich, um einer Vielzahl von Bauteilkonfigurationen und Anwendungen gerecht zu werden. Sowohl die hoch- als auch die niedrigviskosen Maskings von Panacol lassen sich über Sprühventile leicht auf größere Flächen auftragen. Alle Vitralit® MASK-Materialien bieten einen gleichmäßigen Schutz vor mechanischem Abtrag durch Strahlgut, heißen Säuren, Laugen, galvanischen Bädern und Farben. Einige Vitralit®-UV-Maskingmaterialien sind in grüner Farbe erhältlich, um einen höheren Kontrast für eine bessere visuelle Prüfung zu bieten.

Die Entfernung von Panacol UV-Maskingmaterialien wie Vitralit® MASK 20107 oder 20109 erfolgt durch einfaches Abziehen oder durch Eintauchen in heißes Wasser, bevor sie sich leicht abziehen lassen. Eine Auswahl von Panacol UV-Maskings, wie der neue Vitralit® MASK 20116, hat eine extrem hohe Oberflächenhaftung.  Diese UV-Maskings lassen sich am besten durch Verbrennung entfernen. Alle  UV-Maskings von Panacol hinterlassen keine Oberflächenrückstände nach dem Abziehen oder nach der Verbrennung.

Mehr Informationen zu UV-Maskings von Panacol

UV-Maskingmaterial für Prothesen

Der grün eingefärbte Vitralit® MASK 20117 wurde auf eine Metallprothese aufgebracht, um Teile der Oberfläche vor dem Sandstrahlen zu schützen.



 

Steinbach/Taunus, 11. Mai 2022


Neuer wiederlösbarer Edge Bonder von Panacol

Panacol hat mit Structalit® 5705 einen neuen, wieder ablösbaren Edge Bonder speziell für die Unterhaltungselektronik entwickelt. Neben der Reworkability ist das Hauptmerkmal des schwarzen Klebstoffs, dass er bei Anregung mit UV-Licht gelb fluoresziert, um eine möglichst präzise Fertigung und optische Endkontrolle zu ermöglichen.

Edge Bonder dienen dazu, elektronische Bauteile schnell und unkompliziert auf Leiterplatten zu fixieren und sicher zu befestigen. Dadurch können mechanische Einflüsse wie Schock, Vibration und thermische Belastungen kompensiert werden. Als konstruktive Alternative zu Underfill-Prozessen erhöhen Eckverklebungen die Stoß- und Biegefestigkeit bei BGAs und weiteren Chip Packages. Speziell bei möglichen Flussmittelrückständen können Egde Bonder als Alternative zu Underfill-Klebstoffen eingesetzt werden. 

Structalit® 5705 ist ein schwarzer, thermisch härtender Epoxidharzklebstoff, der sich durch sein strukturviskoses Fließverhalten und seinen hohen Thixotropieindex auszeichnet. Diese Eigenschaften ermöglichen eine präzise Applizierung. Neben der klassischen Kontaktdosierung mittels Dispenser, ist durch das Jetverhalten von Structalit® 5705 auch eine kontaktlose Dosierung möglich. Der epoxidharzbasierte Edge Bonder ist halogenarm und eignet sich daher hervorragend zum Sichern von Elektronikbauteilen. 

Eine typische Eigenschaft von Klebstoffen auf PCBs ist die schwarze Einfärbung, die als visueller Schutz fungiert. Das optische Vermessen eines Edge Bonders ist eine gängige Methode im Fertigungsprozess der Hersteller. Aufgrund der dunklen Chips und des geringen Kontrasts zu PCBs birgt das optische Vermessen oft Schwierigkeiten, weshalb eine gelbe Fluoreszenz in den schwarzen Structalit® 5705 eingearbeitet wurde. Die Fluoreszenz wird bei kurzwelligem Licht, beispielsweise 365nm, angeregt. Durch die Fluoreszenz werden die Durchführung von Endkontrollen bei Herstellern erleichtert und Fertigungsprozesse beschleunigt.

Neben der Performance und optischen Inspektionsmöglichkeit bietet Structalit® 5705 noch eine weitere wichtige Eigenschaft: Reworkability. Diese ermöglicht es, Produkte nach der Montage noch zu bearbeiten oder zu reparieren. Bei Herstellern elektronischer Bauteile gewinnt dieser Punkt immer mehr an Bedeutung, da die Gesetzgebung und Umweltverbände die Minimierung von Elektroschrott immer weiter vorantreiben. Ein Ansatzpunkt für nachhaltige Strategien ist die Überarbeit- und Reparierbarkeit von einzelnen Modulen auf Leiterplatten, um der Verschrottung eines kompletten Bauteils oder Moduls entgegenzuwirken.

Der Klebstoff Structalit® 5705 ermöglicht den Ansatzpunkt der Reworkability durch punktuell mechanische Lösbarkeit bei Beaufschlagung von Temperaturen oberhalb des Glasübergangsbereichs von 150°C. Bis zu diesem Temperatur- und Einsatzbereich besticht das Epoxidharz durch seine verlässliche Haftfestigkeit und physikalischen Eigenschaften. Erst ab dieser kritischen Temperaturschwelle wird die Bearbeitbarkeit des Produktes möglich.

Insbesondere die aktuelle Knappheit von Chips und allgemeiner Elektronikkomponenten im Automobil- und Consumer- Elektronikbereich verdeutlichen die Bedeutung der Wiederverwendbarkeit von Elektronikbauteilen. Die Wiederverwendung von Komponenten bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern ist aufgrund von Engpässen in der Lieferkette auch für die Aufrechterhaltung bestehender Produktionsprozesse unerlässlich geworden.

Als Weiterentwicklung des mechanisch wieder lösbaren Underfills Structalit® 5751 hat Panacol sein Portfolio um den Edge Bonder Structalit® 5705 erweitert. Beide Klebstoffe können nass in nass appliziert und gemeinsam miteinander in nur einem Ofenprozessschritt ausgehärtet werden.

Download TDS Structalit® 5705

Mehr Informationen zu Panacols Klebstofflösungen für das Sichern von SMDs auf Leiterplatten

 
Gelb fluoreszierender Edge Bonding Kleber

Der schwarze Structalit® 5705 wird als Edge Bonder eingesetzt und fluoresziert unter UV-Licht gelb.


 

Steinbach/Taunus, 21. Februar 2022


Neuer 2K-Epoxyklebstoff für Vergussanwendungen

Mit Structalit® 5801 hat Panacol ein neues 2K-Klebstoffsystem entwickelt, welches speziell durch seine hohe Medienbeständigkeit nach Auslagerungstest überzeugt. Die hohe Beständigkeit macht Structalit® 5801 zum optimalen Material für Vergussanwendungen und strukturelle Verklebungen von Gehäusen und Elektronikkomponenten, um diese dauerhaft gegen Umwelteinflüsse zu schützen. 

Structalit® 5801 ist ein schwarzes 2K-Epoxysystem mit 2:1 Mischungsverhältnis. Die Aushärtung erfolgt innerhalb von 12 Stunden bei Raumtemperatur. Für schnellere Aushärtegeschwindigkeiten lässt sich der Klebstoff auch mittels Temperaturbeaufschlagung, wie zum Beispiel bei moderaten 80°C innerhalb von 30 Minuten, aushärten. Dadurch werden Bauteile nur minimalst thermisch beansprucht und Taktzeiten verkürzt. Das mittelviskose System besitzt eine ausgezeichnete Haftfestigkeit auf Metallen wie Aluminium oder Edelstahl und ist somit bestens geeignet für strukturelle Verklebungen. Auch die sehr gute Adhäsion auf Kunststoffen, wie zum Beispiel PA6 GF oder PBT ermöglichen den Einsatz des zweikomponentigen Epoxysystems für Pottinganwendungen oder Gehäuseverklebungen auf den gängigen Substraten in der Elektronik- und Automobilbranche.

Der neu entwickelte Klebstoff vernetzt mit einem geringen Schrumpfungsverhalten und zeigt durch seine angepasste Bruchdehnung gute Vibrations- und Schockbeständigkeiten auf. Im Auslagerungstest bei Temperaturen über 130°C gewinnt Structalit® 5801 sogar an Haftperformance und unter Medieneinfluss wie zum Beispiel Getriebeöl, Biodiesel und Alkohol wird das System nur marginal geschwächt. Dies ist vor allem dem hohen Vernetzungsgrad und der geringen Wasseraufnahme geschuldet.

Dosiert werden kann Structalit® 5801 aus der 50ml Doppelkammerkartusche und ist somit bestens geeignet für Kleinserien und manuelle oder halbautomatisierte Fertigungen. Darüber hinaus ist das Epoxysystem auch sedimentationsstabil in Großgebinden erhältlich.

Download TDS:  Structalit® 5801

Mehr Informationen über die Vergussmassen von Pancol

 
Schwarze Vergussmasse Structalit® 5801

Structalit® 5801 wird als Potting zum Schutz von Leiterplatten in Gehäusen aufgetragen.


 

Steinbach/Taunus, 10. Dezember 2021


Neuer flexibler Silberleitklebstoff 


Mit Elecolit® 3647 hat Panacol einen neuen, elektrisch leitfähigen Silberleitklebstoff auf Epoxidharzbasis im Portfolio. Der flexible Leitklebstoff ist besonders für Kontaktierungen auf temperatursensiblen Folien oder Flex PCBs geeignet.

Elecolit® 3647 ist ein einkomponentiger, mit Silberpartikeln gefüllter Leitklebstoff, der sehr gut auf Kunststoffen wie Polyimid, PC, PVC, ABS oder FR4 haftet. Seine hohe Flexibilität und Schälfestigkeit im ausgehärteten Zustand ermöglichen den Einsatz bei Anwendungen, die Vibrationen, Schwingungen oder schnellen Temperaturänderungen unterliegen. Elecolit® 3647 eignet sich daher besonders für Die-Attach-Anwendungen kleiner Halbleiterchips oder für Kontaktierungen auf flexiblen Folien und Leiterplatten. Zum Einsatz kommen diese Anwendungen beispielsweise im Bereich Printed und In-Molded Electronics, in Wearables, oder bei der Kontaktierung von Halbleitern im Allgemeinen.

Ein großer Vorteil von Elecolit® 3647 ist die sehr einfache Handhabung: Der Klebstoff muss nur gekühlt  ̶  aber nicht tiefgekühlt  ̶  gelagert werden. Die Dosierung des einkomponentigen Klebstoffs erfolgt durch einfaches Dispensen, und der Klebstoff härtet schon ab 100°C innerhalb von Minuten aus. So gelingt die Kontaktierung und Fixierung von Halbleitern in einem Schritt bei kurzem und geringem Energieeintrag. 
 

Mehr Informationen zu unseren elektrisch leitfähigen Klebstoffen

Download des Technischen Datenblattes: Elecolit® 3647

Silberleitkleber für FlexPCBs

Kleben und Kontaktieren in einem Schritt: Kleine Chips werden mithilfe von Elecolit® 3647 auf flexiblen Leiterbahnen mit einer leitfähigen Verbindung fixiert


 

Steinbach/Taunus, 19. November 2021


Panacol wird Mitglied bei Silicon Saxony

Der Klebstoffhersteller Panacol-Elosol GmbH ist das neueste Mitglied im Netzwerk von Silicon Saxony e.V.

Hightech-Klebstoffe sind aus elektronischen Geräten von Handys über Kühlschränke bis hin zu Autos nicht mehr wegzudenken. Im sächsischen Silicon Valley haben sich viele Firmen, Hochschulen und Forschungsinstitute, die auf Elektronik, Optik oder Halbleiter spezialisiert sind, angesiedelt. Durch die Mitgliedschaft bei Silicon Saxony unterstützt Panacol den Standort Deutschland und fördert die Zusammenarbeit mit Elektronikherstellern. So wird in gemeinsamen Entwicklungsprojekten die Verklebung als Fügemöglichkeit in frühen Projektstadien eingebunden, um mit individuellen Klebelösungen für spezielle Anwendungen innovative Produkte zu entwickeln.

Panacol ist ein führender Hersteller von Industrieklebstoffen. Beliefert werden weltweit Kunden in der Automobil- und Flugzeugindustrie, im Optik-, Elektronik- und Consumer-Electronics-Bereich, sowie Hersteller von Luxusverpackungen, Haushaltsgeräten, Medizintechnik und Medizinprodukten. Ein Fokus von Panacol liegt dabei auf UV-Klebstoffen sowie thermisch oder elektrisch leitfähigen Klebstoffen für Anwendungen im Elektronik- und Consumer-Electronics-Bereich. Die Klebstoffe kommen insbesondere für Fixierungen von elektronischen Bauteilen auf Leiterplatten, Vergussmassen von Sensoren, zur Wärmeableitung von Leistungselektronik oder, mit leitfähigen Klebstoffen, als Alternative zum Löten temperatursensibler Komponenten zum Einsatz. 

Weitere Infos unter www.silicon-saxony.de

 

 

Steinbach/Taunus, 20. September 2021


Neuer Magnetklebstoff von Panacol 

Mit Structalit® 5858 hat Panacol ein neues Klebstoffsystem speziell für die Verklebung von Magneten in Elektromotoren entwickelt. Dieses modifizierte, einkomponentige Epoxidharzsystem sorgt durch seine hohe Haftfestigkeit und Schlagzähigkeit für eine zuverlässige Verklebung auch bei Vibration und Schock.

Structalit® 5858 härtet thermisch bei Temperaturen ab 100°C. Für schnellere Aushärteprozesse ist auch die Aushärtung mittels Induktion möglich. Der Klebstoff benötigt eine Lagerung zwischen 0-10°C, ist aber durch seine Viskosität und Reaktivität bis zu sieben Tage auf der Anlage verarbeitbar. 

Nach der Aushärtung verfügt Structalit® 5858 über eine sehr gute Metallhaftung, hohe Bruchdehnung und Schlagzähigkeit auch bei Temperaturen über 100°C. Durch die Kombination dieser drei Eigenschaften eignet sich Structalit® 5858 insbesondere für die Verklebung von Magneten wie beispielsweise die Verbindung von Halbschalenmagneten in Statoren oder Permanentmagneten auf Rotoren.

Durch Haftfestigkeiten von über 34 MPa auf Stahl und Aluminium bietet die neueste Entwicklung von Panacol zuverlässige und hochfeste Verbindungen auf Metallen. Auch bei Temperaturen über 100°C weist Structalit® 5858 weiterhin hohe Haftfestigkeiten auf und sorgt somit für zuverlässige Verbindungen auch unter thermischer Belastung. Die Bruchdehnung von 5 bis 10% und die Schlagzähigkeit des modifizierten Epoxies sorgen dafür, dass unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten und dynamische Belastungen unter Temperatur nicht zu negativen Effekten, wie zum Beispiel Versprödung oder Verlust von Haftfestigkeiten durch Schock und Vibration, bei Verklebungen von Magneten führen.


Download Technisches Datenblatt Structalit® 5858 

Mehr Informationen zu unseren Spezialklebstoffen für die Automobilindustrie und e-Mobility

Der hier hellblau markierte Klebstoff zeigt exemplarisch die Magnetverklebungen mit  Structalit® 5858 in einem Elektromotor.


 

Steinbach/Taunus, 02. August 2021


Neuer biokompatibler UV-Klebstoff für Weichkunststoffe

Panacol hat einen neuen Kunststoffbonder entwickelt, der nach USP Class VI zertifiziert und speziell für Anwendungen in der Medizintechnik geeignet ist. Unter den Hauptmerkmalen der hohen Bruchdehnung bei gleichzeitig sehr guter Haftung auf schwer verklebbaren Kunststoffen härtet Vitralit® UV 7030 in Sekundenschnelle unter UV-Licht aus.

Verbindungselemente wie Infusionsleitungen oder Schläuche von Kathetern werden meist aus Kunststoff gefertigt und anschließend verklebt. Insbesondere UV- und LED-aushärtende Klebstoffe auf Acrylatbasis eignen sich für schnelle Taktzeiten und daher kostengünstige Herstellung. Bei den Materialpaarungen zwischen Schlauch und Konnektor treffen oft unterschiedlichste Materialeigenschaften aufeinander, die durch Torsionsbeanspruchungen am Übergang zwischen weichen Schlauchmaterialien und harten thermoplastischen Konnektoren herausgefordert werden. Hinzu kommt der vermehrte Einsatz von schwer verklebbaren Kunststoffen wie zum Beispiel PEEK oder PEN. Speziell für diese komplexen Anforderungen hat Panacol das Acrylatsystem Vitralit® UV 7030 entwickelt. 

Vitralit® UV 7030 ist ein einkomponentiger und lösungsmittelfreier UV-Acrylatklebstoff, der im Wellenlängenbereich des UV-A Spektrums oder mit LED bei 365 nm sowie 405 nm härtbar ist. Durch die sekundenschnelle Aushärtung des Klebstoffs bei Schichtstärken von einigen 100 µm wird die Haftfestigkeit unmittelbar nach der UV-Belichtung sichergestellt. Ein Hauptmerkmal von Vitralit® UV 7030  ist die hohe Bruchdehnung von >250 % bei gleichzeitig guter Zugspannung. Das Acrylatsystem besticht vor allem durch seine hohe Haftfestigkeit auf typischen Substraten wie PC, ABS und PMMA, aber auch speziell durch gute Adhäsion auf thermoplastischen Elastomeren und schwer verklebbaren Kunststoffen wie zum Beispiel TPU, TPE, PEEK, PEN oder Pebax. Bei Anregung durch Schwarzlicht fluoresziert Vitralit® UV 7030 und ermöglicht dadurch eine gut sichtbare Prozesskontrolle. Vitralit® UV 7030 ist freigegeben nach USP Class VI und für alle marktüblichen Sterilisationsverfahren (z.B. ETO-, Heißdampf- und Gamma-Sterilisation) geeignet. 

Download des Technischen Datenblattes: Vitralit® UV 7030

Mehr Infos zu unseren Spezialklebstoffen für die Medizintechnik

Schläuche werden mittels Vitralit® UV 7030 mit Verbindungsstücken verklebt.


 

Steinbach/Taunus, 09. Juli 2021

Panacol stellt neuen reworkable Underfill vor

Panacol hat einen neuen, wieder lösbaren Underfill entwickelt, welcher Einsatz in der Unterhaltungselektronik findet. Mit den Hauptmerkmalen der Reworkability sowie Fluoreszenz trotz Schwarzfärbung des Klebstoffes Structalit® 5751, geht Panacol einen wichtigen Schritt auf Hersteller und Umwelt zu. Structalit® 5751 ermöglicht präzise Fertigungsprozesse und gleichzeitig die Chance auf Reparierbarkeit von Elektronikkomponenten.

Underfills dienen dem Zweck, Spannungen zwischen Chip und Substrat auszugleichen. Chips werden ohne Zwischenelemente direkt auf den Verbindungsstellen angebracht. Durch das Erwärmen und Abkühlen im Betrieb der Elektronikmodule entstehen Spannungen an den Lotperlen (Bumps) aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der Substrate. Um diesen mechanischen Einflüssen entgegenzuwirken wurde die Underfill-Technologie entwickelt.

Structalit® 5751 ist ein schwarzer, thermisch härtender Epoxidharzklebstoff, der sich durch seine niedrige Viskosität und sein lineares Fließverhalten auszeichnet. Diese Eigenschaften ermöglichen hochpräzise Applikationen. Neben der klassischen Kontaktdosierung mittels Dispenser, ist durch das exakte Jetverhalten von Structalit® 5751 auch eine kontaktlose Dosierung möglich. Der epoxidharzbasierte Underfill ist halogenarm und eignet sich hervorragend zum Sichern von Elektronikbauteilen.

Eine typische Eigenschaft von Klebstoffen auf PCBs ist die schwarze Einfärbung, die als visueller Schutz und zur optischen Kontrolle verwendet wird. Das optische Vermessen eines Underfills ist eine gängige Methode im Fertigungsprozess der Hersteller. Aufgrund der dunklen Chips, der geringen Schichtstärke des schwarzen Klebstoffs und einem niedrigen Spaltmaß zwischen Chip und Substrat birgt optisches Vermessen oft Schwierigkeiten. Panacol hat sich dieses Problem zur Aufgabe gemacht und eine gelb schimmernde Fluoreszenz in den schwarzen Structalit® 5751 eingearbeitet. Sie wird bei kurzwelligem Licht, < 365 nm, angeregt. Durch die Fluoreszenz wird die Durchführung von Endkontrollen bei den Herstellern erheblich erleichtert und Fertigungsprozesse können signifikant beschleunigt werden.

Neben der Performance und optischen Inspektionsmöglichkeit von Structalit® 5751 bietet Panacol noch eine weitere wichtige Eigenschaft mit seinem neu entwickelten Underfill: Reworkability. Diese ermöglicht es, Produkte nach der Montage noch zu bearbeiten oder zu reparieren. Bei Herstellern elektronischer Bauteile gewinnt diese Herausforderung immer mehr an Bedeutung, da die Gesetzgebung und Umweltverbände die Minimierung von Elektroschrott immer weiter vorantreiben. Ein Ansatzpunkt dieser nachhaltigen Strategie ist die Überarbeit- und Reparierbarkeit von einzelnen Modulen auf Leiterplatten, um der Verschrottung eines kompletten Bauteils oder Moduls entgegenzuwirken.

Der Klebstoff Structalit® 5751 ermöglicht den Ansatzpunkt der Reworkability, durch punktuell mechanische Lösbarkeit bei Beaufschlagung von Temperaturen oberhalb des Glasübergangsbereichs von 150°C. Bis zu diesem Temperatur- und Einsatzbereich besticht das Epoxidharz durch seine verlässliche Haftfestigkeit und physikalischen Eigenschaften. Erst ab dieser kritischen Temperaturschwelle wird die Bearbeitbarkeit des Produktes möglich.

Insbesondere die aktuelle Knappheit von Chips und allgemeiner Elektronikkomponenten im Automobil- und Consumer Elektronikbereich verdeutlichen die Bedeutung der Wiederverwendbarkeit von Elektronikbauteilen. Die Wiederverwendung von Komponenten bietet nicht nur Vorteile für die Umwelt, sondern ist aufgrund von Engpässen in der Lieferkette auch für die Aufrechterhaltung der aktuellen Produktionsprozesse unerlässlich geworden.
 

Download des Technischen Datenblattes:

Structalit® 5751

Lösbarer Underfill für Recycling

Structalit® 5751 als Underfill unter normalem (li.) und unter UV-Licht (re.) im Vergleich.


 

Steinbach/Taunus, 9. Juni 2021


Panacol bezieht Neubau

Der stetig wachsende Hersteller von Industrie- und Spezialklebstoffen, Panacol-Elosol GmbH, hat seine Firmenzentrale mit verdoppelter Büro-, Labor- und Produktionsfläche in Steinbach bei Frankfurt/Main bezogen. Bis zu 100 Mitarbeiter werden im neuen Panacol-Standort arbeiten können. Das neue Gebäude liegt im neuen Steinbacher Gewerbegebiet „Im Gründchen“, unweit der ehemaligen Firmenzentrale. 

Der neue Standort bietet Mitarbeitern auf über 6.000 m2 modernste Arbeitsplätze. Die Labore für die Forschung & Entwicklung, Anwendungstechnik sowie Qualitätssicherung sind mit hochmodernster Technologie ausgestattet und ermöglichen die Inhouse-Durchführung vieler spezifischer Messungen und Tests. Durch die vergrößerte Produktionsfläche und modernste Gerätetechnik ist die Produktion effizienter und die Produktionskapazitäten können mit den steigenden Kundenanforderungen ausgebaut werden.

Panacol steht für kundenorientierte Lösungen und kompetente Klebeberatung, und das international, mit Tochterfirmen in Frankreich, USA, China und Korea. Beliefert werden weltweit Kunden in der Automobil- und Flugzeugindustrie, im Optik-, Elektronik- und Consumer-Electronics-Bereich, sowie Hersteller von Luxusverpackungen, Haushaltsgeräten, Medizintechnik und Medizinprodukten. Maßgeschneiderte Klebelösungen werden an den Standorten in Steinbach und in den USA entwickelt und produziert. 

Das Produktspektrum von Panacol reicht von UV-Klebstoffen über Strukturklebstoffe bis hin zu leitfähigen Klebstoffen für die verschiedensten Anwendungen. Gegründet wurde die Panacol-Elosol GmbH 1978 in Frankfurt als deutsche Tochtergesellschaft der Schweizer Panacol AG. Seit 2008 gehört Panacol zur Münchner Dr. Hönle AG, einem weltweit führenden Anbieter industrieller UV-Technologie. Als Mitglied der Hönle-Gruppe ist Panacol ein verlässlicher Systemanbieter vom Kleben bis hin zum Aushärten der Klebstoffe. 

Luftaufnahme des neuen Panacol-Gebäudes

Das neue Panacol-Gebäude in Steinbach bei Frankfurt


 

Steinbach/Taunus, 20. April 2021


Neue Epoxidklebstoffe von Panacol härten bei 60°C

Panacol hat eine Reihe von neuen 1K-Epoxidharzklebstoffen entwickelt, die schon ab Temperaturen von 60°C aushärten. Diese neue Klebstofftechnologie ist speziell für Elektronikanwendungen geeignet und besitzt insbesondere eine sehr hohe Adhäsion auf Substraten mit niedriger Oberflächenspannung.

Mit den Klebstoffen Structalit® 5511, 5521 und 5531 wurde eine Reihe an Klebstoffen entwickelt, die im ausgehärteten Zustand unterschiedliche physikalische Eigenschaften aufweisen. Sie ermöglichen den Einsatz der Epoxytechnologie bei unterschiedlichen Bauteilgeometrien, Substraten und Anforderungsprofilen.

Alle drei Klebstoffe sind einkomponentige Klebstoffe auf Epoxidharzbasis und härten bereits bei 60°C aus, so dass sie besonders für temperatursensible elektronische Bauteile geeignet sind. Bei höheren Aushärtetemperaturen kann die Aushärtung beschleunigt und die Haftfestigkeit noch weiter erhöht werden. 

Der Klebstoff Structalit® 5511 besticht durch einen niedrigen Ionengehalt und ist daher optimal für die Anwendung in Elektroniken geeignet. Durch die Kombination eines hohen E-Moduls mit einer Bruchdehnung von mehr als 8% sorgt er für eine hohe Haftung auf vielen Substraten mit zusätzlicher Schock- und Vibrationsfestigkeit.

Structalit® 5521 ist nach der Aushärtung etwas weicher und flexibler, so dass der Klebstoff Spannungen zwischen den Substraten besser ausgleichen kann. Durch den sehr niedrigen E-Modul ist dieser Klebstoff sehr gut als Verguss oder für den Auftrag dickerer Klebstoffschichten geeignet.

Als dritter Klebstoff der neuen Epoxytechnologie verfügt Structalit® 5531 über einen besonders niedrigen thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) und ist dennoch flexibel genug, um Fall- und Vibrationstests zu bestehen. In den Klebstoff eingearbeitete Füllstoffpartikel machen den Klebstoff äußerst beständig gegen mechanische und chemische Einflüsse.

Die vorgestellten Structalit®-Klebstoffe besitzen eine sehr hohe Haftfestigkeit auf vielen gängigen Werkstoffen in der Elektronikindustrie, zudem haften sie sehr gut auf LCP (Flüssigkristallpolymer) und anderen Hightech-Kunststoffen mit niedriger Oberflächenenergie. Die Klebstoffe haben einen niedrigen Halogengehalt und erfüllen die internationalen Standards für Elektronikklebstoffe. 

Download der Technischen Datenblätter:

Structalit® 5511

Structalit® 5521

Structalit® 5531

 
Connector Bonding mit Epoxidharzklebstoff

Der neue Structalit® 5511 eignet sich beispielsweise für Connector Sealing (zur Verdeutlichung Klebstoff schematisch in blau dargestellt)


 

Steinbach/Taunus, 24. Februar 2021


Panacol stellt neue High-Performance Frame-and-Fill-Klebstoffe vor

Panacol hat eine neue Reihe an High-Performance-Klebstoffen für Frame-and-Fill-Anwendungen auf Leiterplatten entwickelt. 

Frame-and-Fill-Verfahren werden zum Schutz hochkomplexer oder sensibler Bereiche auf elektronischen Leiterplatten eingesetzt. Im ersten Schritt wird mit einem hochviskosen Klebstoff ein Rahmen – der sogenannte Frame – aufgetragen. Im nächsten Schritt wird dieser Bereich mit niedrigviskosem Füllmaterial – Fill – aufgefüllt. Mit diesem präzisen Verfahren können Bereiche auf der Leiterplatte vor mechanischen Einflussfaktoren geschützt werden. Die Kombination aus Frame-and-Fill-Materialien ermöglicht den Auftrag minimaler Barriere- und Vergusshöhen und härtet zu einer homogenen Beschichtung aus. Bei der neuen Frame-and-Fill-Klebstoffreihe von Panacol sind die Komponenten so aufeinander abgestimmt, dass Frame und Fill nass in nass optimal dosierbar sind, ohne dass die noch flüssigen Klebstoffe zu einem unerwünschten Verlaufen auf der Leiterplatte führen.

Das Frame-Material Structalit® 5704 ist ein schwarzer, thermisch härtbarer und einkomponentiger Epoxidharzklebstoff. Diese Frame- und Glob-Top-Masse verfügt über eine exzellente Raupenstabilität und hohe Glasübergangstemperatur von 150°C bis 190°C, je nach Aushärteparametern und erzeugten Schichtstärken. Bei der Verwendung von Structalit® 5704 treten keine Bleedingeffekte auf. Aufgrund seines sehr geringen Ionengehaltes von weniger als 20 ppm kann Structalit® 5704 bedenkenlos als Chipverguss auf Leiterplatten eingesetzt werden. 

Als Fill-Material hat Panacol eine Reihe von Klebstoffen mit unterschied-lichen rheologischen Eigenschaften entwickelt. Die Klebstoffe Structalit® 5717 bis Structalit® 5721 verfügen über ein optimiertes Fließverhalten, so dass sie aufgrund der unterschiedlich eingestellten Viskositäten auf diversen Chip- und Bonddrahtgeometrien eingesetzt werden können. Da die Fills auf derselben chemischen Basis wie das Frame-Material beruhen, finden sich auch in den Fills die exzellenten physikalischen und chemischen Eigenschaften des hohen Glasübergangsbereichs, der Ionenreinheit, der Temperaturstabilität sowie des minimalen Schrumpfungsverhaltens wieder. 

Im ausgehärteten Zustand bilden Structalit® 5704 und der passende Fill der Structalit®-Reihe 5717-5721 eine schwarze, blickdichte und kratzfeste Beschichtung. Diese Eigenschaften, verbunden mit einer Temperaturstabilität bis 200°C, gewährleisten höchste Zuverlässigkeit und einen höchstmöglichen Schutz.


Mehr Infos zu unseren Frame&Fill-Klebstoffen

Klebstoff für Dam-and-Fill

Structalit® 5704 wird als standfester "Frame" aufgetragen und dann mit niedrigviskosem Fill-Material gefüllt um eine homogene Schutzbeschichtung sensibler Bauteile zu bilden


 

Steinbach/Taunus, 26. Januar 2021

Smarte Systemlösung für Nadelverklebungen 

Ein Hauptanwendungsgebiet für Klebstoffe in der Medizintechnik ist die Nadel- und Spritzenverklebung in Serienfertigung. Optimal abgestimmte Prozesse sind für eine zuverlässige Verklebung unerlässlich. Panacol, Hönle und bdtronic sorgen gemeinsam dafür, dass präzise Klebstoffdosierung, perfekter Klebstoffeinfluss und sekundenschnelles Aushärten mit UV-Licht Hand in Hand arbeiten.

Da die Nadeln in großen Stückzahlen produziert werden, ist eine schnelle und zuverlässige Verklebung unerlässlich. Die verwendeten Klebstoffe müssen neben ihrer mechanischen Haftfestigkeit eine hochpräzise Fertigung und dauerhafte Verbindung ermöglichen und verschiedenen Sterilisationsverfahren standhalten. Die UV-härtbaren Vitralit®-Klebstoffe von Panacol erfüllen genau diese Anforderungen.  Vitralit®-Klebstoffe sind in verschiedenen Viskositätsbereichen erhältlich, um sich perfekt an das Design des Nadelhubs anzupassen und den Spalt zwischen Hub und Nadel zu füllen. Auch das Material von Spritze und Nadel hat Einfluss auf die Wahl des Klebstoffs: Viele Klebstoffe sind UV-härtend, was den Einsatz von transparenten und UV-durchlässigen Materialien erfordert. Für Materialien, die UV-Licht blockieren, wie z. B. Polycarbonate, werden langwellige LED-härtende Klebstoffe empfohlen.

Alle Vitralit®-Klebstoffe, die für die Nadelverklebung empfohlen werden, sind lösungsmittelfrei und nach USP Class VI und/oder ISO 10993 für den Einsatz in medizinischen Geräten zertifiziert. Darüber hinaus wurden mit allen Nadelklebstoffen hohe Nadelextraktionskräfte auch nach mehreren Sterilisationszyklen gemessen. Für die visuelle Qualitätskontrolle sind auch fluoreszierende Versionen unserer medizinischen Klebstoffe erhältlich. 

Die Auswahl der Klebstoffe erfordert ein passendes Dosiersystem für zuverlässiges und präzises Dosieren in einer schnellen Produktions-umgebung. Um den hohen Qualitätsanforderungen gerecht zu werden, bieten sich für die Klebstoffdosierung die volumetrischen Dosiergeräte von bdtronic an. Mit der Mini-Dis-Lösung von bdtronic wird das Dosieren im Mikroliterbereich unabhängig von der Klebstoffviskosität leicht gemacht. Dank der kontinuierlichen volumetrischen Dosierung ist die Dosierung pulsationsfrei und gewährleistet optimale Prozessgeschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Genauigkeit.

Im letzten Schritt hängt auch die Wahl des UV-Härtungsgeräts vom Klebstoff und der Wellenlänge ab, die die Polymerisation auslöst. Für die Nadelverklebung mit Vitralit®-Produkten können je nach Anwendung entweder UV-A oder sichtbares LED-Licht verwendet werden. 

Die Hönle LED Powerline LC garantiert durch eine spezielle LED-Bestückung und eine eigene optimierte Stromversorgung eine hochintensive Bestrahlung für schnellste Aushärtung und kürzeste Taktzeiten. Darüber hinaus kann die Bestrahlungszeit in einem Bereich von 0,01 - 99,99 sec gewählt und somit exakt an die Prozessanforderungen angepasst werden. Die Köpfe der Hönle LED Powerline haben ein kompaktes Design für eine einfache Integration in jede Produktionslinie. Die hochintensive, wassergekühlte LED-UV ist für den Reinraumbetrieb geeignet. 

Mehr Infos über die Dosiergeräte von bdtronic und die Aushärtungsgeräte von Dr. Hönle

Mehr Infos zum Needle Bonding 

Nadelverklebung mit UV-Kleber

Der UV-Klebstoff an den Spritzennadeln wird mit UV-Licht ausgehärtet.

Video "Needle Bonding" abspielen:


 

Steinbach/Taunus, 20. November 2020

Neue dualhärtende Vergussmasse für Piezokeramiken

Mit Vitralit® UD 8052 F erweitert Panacol sein Portfolio an dualhärtenden Acrylatklebstoffen. Der Klebstoff zeichnet sich durch eine besonders hohe Flexibilität und Reißfestigkeit aus und ist somit für den Verbund von Keramik und Kunststoff geeignet. Eingesetzt wird Vitralit® UD 8052 F etwa als Vergussmasse für Piezoaktoren und -sensoren.

Vitralit® UD 8052 F ist ein einkomponentiger Klebstoff mit niedriger Viskosität auf Acrylatbasis. Er ist jetbar, leicht gelblich transparent und fluoreszierend eingestellt. Kundenspezifische Ausführungen in unterschiedlichen Farbgebungen sind möglich und erleichtern die Prozesskontrolle. Aufgrund seiner Jetbarkeit und hohem UPH-Wert (units per hour) ist der Klebstoff auch für den Einsatz in der Unterhaltungselektronik geeignet.

Vitralit® UD 8052 F lässt sich in wenigen Sekunden mit UV-Licht (320nm – 390nm) oder sichtbarem Licht (405nm) aushärten. Eine Fluoreszenzkontrolle kann mit kurzwelligem Licht durchgeführt werden. In den für Licht nicht erreichbaren Bereichen härtet Vitralit® UD 8052 F durch Feuchtevernetzung nach und polymerisiert somit prozesssicher zu einer flexiblen Verguss- und Glob Top-Masse.

Nach der Aushärtung zeichnet sich Vitralit® UD 8052 F durch eine hohe Flexibilität und Reißfestigkeit aus. Dadurch ist der Klebstoff speziell auf die Verbindung von keramischen Bauteilen mit Kunststoff optimiert, da er die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der zu verklebenden Materialien kompensiert. Vitralit® UD 8052 F bietet Schutz vor Korrosion und anderen äußeren Einflüssen und hat zudem einen niedrigen Halogengehalt. So eignet sich Vitralit® UD 8052 F als Schutzbeschichtung und für Anwendungen bei denen Zug- und Druckbelastungen auf die Verbindung wirken. Als Vergussmasse für Piezobauteile ist Vitralit® UD 8052 F somit die perfekte Lösung.

Download Technisches Datenblatt zu Vitralit® UD 8052 F

Mehr Informationen zu Klebstoffanwendungen in der Elektronikindustrie

UV-Kleber für den Schutz von Piezokeramiken

Fluoreszenzprüfung einer mit Vitralit® UD 8052 F geschützten Litze auf einem Piezoaktor

 

Steinbach/Taunus, 1. Oktober 2020

Panacol und Hönle entwickeln neue Systemlösung für Bandagierprozesse

Mit dem neu entwickelten Klebstoff Vitralit® UD 1405 hat Panacol ein innovatives Klebesystem für die Faserwickeltechnik geschaffen: Mit dem UV-Klebstoff können Bauteile wie Rotoren für E-Motoren und Hochspannungsableiter faserverstärkt umwickelt und diese Wicklungen dann mit UV-Licht ausgehärtet werden. Dieser innovative Bandagierprozess ist äußerst platz- und zeitsparend und führt dadurch zu deutlichen Kosteneinsparungen.

Das lösemittelfreie, einkomponentige Epoxidharz Vitralit® UD 1405 von Panacol ist transparent und kann durch UV/VIS-Strahlung ausgehärtet, sowie thermisch nachgehärtet werden. Aufgrund seiner niedrigen Viskosität verfügt Vitralit® UD 1405 über sehr gute Benetzungseigenschaften. Dadurch können Rovings beispielsweise aus GFK oder CFK zunächst im Klebstoffbad getränkt, dann auf den Rotor oder jeweiligen Zylinder gewickelt und anschließend mit UV- oder sichtbarem Licht ausgehärtet werden.

Vitralit® UD 1405 lässt sich unter UV-Licht im Wellenlängenbereich von 365 nm oder mit sichtbarem Licht bei 405 nm in kürzester Zeit aushärten. Abhängig von Fasermaterial und Wellenlänge können Schichtdicken von mehreren Millimetern ausschließlich durch UV-Härtung realisiert werden. Tiefere Schichten, die durch unzureichende Transmission des Faserwerkstoffs vom UV-Licht nicht erreicht werden, können nach der UV-Härtung in kürzester Zeit thermisch nachgehärtet werden.

Für die UV-Härtung bei Bandagierprozessen perfekt geeignet ist die LED Powerline AC/IC 820 HP des UV-Spezialisten Hönle. Mit Intensitäten von bis zu 16.000 mW/cm² sorgt der LED-Strahler für eine sehr schnelle Aushärtung. Sein Lichtaustrittsfenster beträgt, je nach Bedarf, 82 mm x 20 mm oder 122 mm x 20 mm und kann durch das Aneinanderreihen mehrerer Module lückenlos verlängert werden. Bei der Entwicklung der LED Powerline AC/IC 820 HP wurde speziell auf eine schlanke Bauform geachtet. Das macht sie ideal für den Einsatz in beengten Platzverhältnissen, wie zum Beispiel beim Aushärten während des Bandagierens gegeben. 

Die Versorgung und Ansteuerung der leistungsstarken LED Powerline AC/IC 820 HP erfolgt entweder über die optional erhältliche LED powerdrive IC als Plug&Play-Lösung oder über ein externes Netzteil und kundenseitige Ansteuerung der Schnittstelle, eine ideale Lösung für die Integration in automatisierte Anlagen.

Nach der Aushärtung ist Vitralit® UD 1405 elektrisch isolierend, weist einen minimalen Schrumpf auf und bleibt bei Temperaturen von -40° bis 180°C beständig.
Eine Glasübergangstemperatur von über 130°C sorgt für eine zuverlässige Performance auch unter dynamischer Belastung bei erhöhter Temperatur. Vitralit® UD 1405 eignet sich insbesondere für faserverstärkte Wicklungen auf Bauteilen wie Rotoren für E-Motoren, Magnet-Packs oder Hochspannungsableitern.

Download Datenblatt Vitralit® UD 1405

LED Powerline AC/IC 820 HP von Hönle

Bandagierprozess mit UV-Aushärtung

Die Wicklung eines mit Vitralit® UD 1405 getränkten Rotors wird unter UV-LED-Licht ausgehärtet


Steinbach/Taunus, 28. August 2020 

UV-Klebstoff für Verzierungen und Dome Coatings

Vitralit® UC 6685 wurde von Panacol speziell für Verzierungen auf Kunststoff, Glas oder Metall entwickelt. Der transparente Klebstoff erzielt durch seinen leichten Vergrößerungseffekt ein hochwertiges Erscheinungsbild der darunter befindlichen Strukturen und Bilder.

Vitralit® UC 6685 ist ein transparenter, UV-härtender Klebstoff auf Epoxidharzbasis. Er ist einkomponentig und einfach zu dosieren. Aufgrund seiner Viskosität eignet er sich für dekorative Applikationen auf Flacons und Flaschen oder für Dome Coatings, einer edlen Schutzbeschichtung beispielsweise für Schlüsselanhänger, Revers-Anstecker, Buttons, Namensschilder, Stifte und Schmuck.

Unter UV-Licht im Wellenlängenbereich von 320 nm bis 390 nm lässt sich Vitralit® UC 6685 in wenigen Sekunden aushärten, was eine hohe Taktfrequenz im Fertigungsprozess ermöglicht. Für eine besonders schnelle und einfache Aushärtung unter UV-Licht eignen sich die hauseigenen UV- und LED-UV-Systeme der Dr. Hönle AG.

Nach der Aushärtung ist Vitralit® UC 6685 sehr hart und kratzfest, zeichnet sich durch seine brillante Transparenz aus und vergilbt nicht. Der Klebstoff weist einen Magnifikationseffekt auf, der ein hochwertiges Erscheinungsbild von Strukturen und Bildern unter der Beschichtung erzielt. Vitralit® UC 6685 haftet besonders gut auf Metallen, Kunststoffen und Glas.
 

Download TDS Vitralit® UC 6685

Mehr Infos zu unseren Klebelösungen für luxuriöse Verpackungen

Glasklebstoff auf Flasche

Klebstofftropfen zur Verzierung auf einem Glasflacon


 

Steinbach/Taunus, 16. Juni 2020 

Klebstoffe für Zellkontaktiersysteme

Panacol hat spezielle UV-Klebstoffe entwickelt, die Schweißstellen auf Zellkontaktiersystemen und Batteriepacks von Elektrofahrzeugen vor Korrosion schützen. Die flexiblen Klebstoffe ermöglichen vibrationsbeständige Verbindungen und besitzen einen niedrigen Ionengehalt. 

Leistungsfähige Zellkontaktierungssysteme (ZKS), die einzelne Lithium-Ionen-Batteriezellen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge zu Batteriepacks zusammenfassen, werden häufig durch Litzen oder Drähte verbunden und verschweißt. Um diese Schweißstellen vor Korrosion zu schützen, hat Panacol spezielle UV-Klebstoffe mit niedrigem Ionengehalt entwickelt, die als Schutzbeschichtung aufgetragen werden. Diese bieten bei Vibrationen zusätzlich mechanischen Halt und können thermische Ausdehnungen der unterschiedlichen Materialien kompensieren. 

Die UV-härtenden Klebstoffe Vitralit® UV 2113 und Vitralit® UV 2114 zeichnen sich durch sehr hohe Haftung auf vielen Werkstoffen aus und erfüllen die Anforderungen bezüglich Medien- und Temperaturbeständigkeit der Automobilindustrie. Sowohl Vitralit® UV 2113 als auch Vitralit® UV 2114 können in ihren rheologischen Eigenschaften an individuelle Kundenanforderungen angepasst werden. Auch fluoreszierende Klebstoffvarianten für optische Prozesskontrollen sind erhältlich. 

In nur wenigen Sekunden können die genannten Klebstoffe mit Licht im UVA- oder im sichtbaren Bereich ausgehärtet werden. Zur Aushärtung können sowohl Gasentladungslampen als auch LED-Strahler eingesetzt werden. Perfekt auf Panacol-Klebstoffe abgestimmt sind die UV- und LED-UV-Aushärtesysteme der Dr. Hönle AG, zum Beispiel die hochintensive LED Powerline AC/IC HP. 

Für komplexe ZKS-Geometrien mit Schattenbereichen steht mit Vitralit® UD 8050 ein dualhärtender Klebstoff auf Acrylatbasis zur Verfügung. Dieser ionenreine Klebstoff härtet, nach erfolgter UV-Bestrahlung, in den Schattenzonen durch Luftfeuchtigkeit nach.

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Download der Technischen Datenblätter von Vitralit® UV 2113Vitralit® UV 2114 und Vitralit® UD 8050

Mehr Informationen zu Verklebungen von Batteriepacks und Zellkontaktiersystemen

Klebstoffe für Batterieherstellung für Elektrofahrzeuge

Die Schweißstellen eines Zellkontaktiersystems sind mit blauem Klebstoff zum Schutz vor Vibrationen und Korrosion abgedeckt (zum Vergrößern klicken)


Steinbach/Taunus, 18. Mai 2020  

Biokompatibler Klebstoff hält hohem Wärmeeintrag stand

Vitralit® 1605, ein Klebstoff auf Epoxidharzbasis, zeichnet sich durch seine hohe Glasübergangstemperatur aus und ist vielseitig für Anwendungen mit hohem Wärmeeintrag einsetzbar. Der biokompatible Klebstoff härtet unter UV-Licht aus und ist für Anwendungen in der Medizintechnik geeignet.

Der einkomponentige Klebstoff Vitralit® 1605 von Panacol ist transparent und sehr einfach zu dosieren. Seine Haftung auf Glas und Metall ist hervorragend, weshalb er beispielsweise zur Fixierung von Glas- und Stablinsen in Endoskopen oder zur Verklebung von Linsen-Stacks eingesetzt werden kann.

Vitralit® 1605 lässt sich unter UV-Licht im Wellenlängenbereich 320 nm bis 390 nm aushärten. Zusätzlich verfügt er über einen thermischen Initiator, der ein nachträgliches Aushärten des kationischen Klebstoffs in Schattenbereichen ermöglicht. Für eine besonders schnelle und einfache Aushärtung unter UV-Licht eignen sich die hauseigenen UV- und LED-UV-Systeme der Dr. Hönle AG.

Vollständig ausgehärtet zeichnet sich Vitralit® 1605 durch eine sehr hohe Chemikalienbeständigkeit und einen lediglich minimalen Schrumpf aus. Gleichzeitig weist der Klebstoff mit 150°C eine sehr hohe Glasübergangstemperatur sowie einen geringen Wärmeausdehnungskoeffizienten auf. Dies bietet die Möglichkeit, Komponenten zu verkleben, die bei erhöhten Betriebstemperaturen maximale Stabilität erfordern. Zudem hält Vitralit® 1605 den gängigen Sterilisationsverfahren stand. Aufgrund dieser Eigenschaften, sowie seiner Zertifizierung nach ISO 10993-5, ist Vitralit® 1605 speziell für Verklebungen in der Medizintechnik geeignet.

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schematisches Endoskop zeigt beispielhafte Klebeanwendung an Linsen von biokompatiblem Kleber Vitralit® 1605 von Panacol

Blaue Markierungen zeigen die beispielhafte Anwendung des Klebstoffs Vitralit® 1605 zur Verklebung von Stablinsen im Endoskop. (Zum Vergößern klicken.)


Steinbach/Taunus, 18. März 2020

Neuer wärmeleitfähiger Klebstoff für hitzeempfindliche Bauteile

Der neue Klebstoff Elecolit® 6607 von Panacol ist wärmeleitfähig und kann schon bei Temperaturen ab 80°C im Ofen ausgehärtet werden. Er zeichnet sich durch exzellente Metallhaftung aus und ist elektrisch isolierend.

Elecolit® 6607 ist ein auf Epoxidharz basierender Klebstoff, der mit Aluminiumoxid gefüllt ist. Er ist einkomponentig und kann aufgrund seiner Fließeigenschaften mittels Dispenser, Siebdruck oder Spachtel verarbeitet werden.

Da Elecolit® 6607 schon bei Temperaturen ab 80°C aushärtet, können auch hitzeempfindliche Bauteile miteinander verbunden werden. Höhere Aushärtetemperaturen verkürzen die Aushärtezeit.

Nach der Aushärtung isoliert der hellgraue Klebstoff elektrisch und leitet Wärme gleichzeitig hervorragend ab. Aufgrund seiner Eigenschaften eignet sich Elecolit® 6607 insbesondere zum Verkleben von Metallbauteilen und Kühlkörpern auf elektronischen Leiterplatten.

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hitzebeständiger Klebstoff leitet Wärme ab

Neuer Klebstoff Elecolit® 6607 ist wärmeleitend und kann bei Temperaturen ab 80°C ausgehärtet werden.


Steinbach/Taunus, 13. Februar 2020

Neuer autoklavierbarer Klebstoff für Coatings


Panacols neuer UV-Klebstoff Vitralit® 2028 ist chemikalienbeständig und zeichnet sich als autoklavierbare Beschichtungsmasse aus. Als flexible Vergussmasse ist er vielseitig einsetzbar und kann dual ausgehärtet werden.

Das transparente Epoxidharz Vitralit® 2028 lässt sich aufgrund seiner niedrigen Viskosität einfach dosieren. Dennoch ermöglicht es einen sauberen Randabschluss, ohne zu verlaufen. Der Klebstoff eignet sich daher optimal als flexible Beschichtungsmasse.

Vitralit® 2028 kann mit UV-Licht im Bereich 320 nm bis 390 nm ausgehärtet werden. Für perfekte Aushärteergebnisse sorgen die UV-Strahler der Dr. Hönle AG. Als Besonderheit verfügt der Klebstoff über einen thermischen Initiator, der eine nachträgliche Aushärtung von Schattenbereichen im Ofen erlaubt.

Die Beschichtung ist bereits nach der UV-Aushärtung sehr trocken, sodass das Bauteil direkt weiterverarbeitet werden kann. Die endgültige Festigkeit des Klebstoffes stellt sich mit Abkühlung der Beschichtung ein. Vitralit® 2028 ist transparent und nach vollständiger Aushärtung chemikalienbeständig sowie zum Autoklavieren geeignet. Das Material eignet sich ideal als Schutzbeschichtung für Drähte in Spulenwicklungen sowie für andere Anwendungen, die Schutzbeschichtungen erfordern.

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Vitralit® 2028 Klebstoff als Beschichtung ist autoklavierbar

Vitralit® 2028 wird zum Schutz vor Chemikalien als Coating einer Spulenwicklung eingesetzt.


Steinbach/Taunus, 20. Januar 2020 

Neuer halogenarmer UV-Klebstoff

Mit Vitralit® UC 1536 bringt Panacol einen weiteren halogenarmen Klebstoff für die Elektronikindustrie auf den Markt. Aufgrund seines geringen Ionengehalts eignet er sich hervorragend für die Verarbeitung von Halbleitern. Der neue hochglänzende, standfeste Klebstoff wird in nur wenigen Sekunden ausgehärtet.

Der Klebstoff Vitralit® UC 1536 basiert auf Epoxidharz und härtet unter UV-Licht sehr schnell aus. Aufgrund seiner Standfestigkeit eignet er sich speziell für Anwendungen, die Formstabilität im Produktionsprozess erfordern.

Durch Licht im UVA-Bereich von 320 nm bis 390 nm lässt sich der Klebstoff in wenigen Sekunden aushärten. Mit passenden Aushärtegeräten des UV-Geräteherstellers Hönle sind für die Verarbeitung von Vitralit® UC 1536 maßgeschneiderte Lösungen für jede Anwendung aus einer Hand erhältlich.

Nach der Aushärtung weist Vitralit® UC 1536 eine optisch klare und hochglänzende Oberfläche auf, die sehr hart und dadurch kratzfest ist. Der Klebstoff bleibt auch bei hoher Temperaturbelastung vergilbungsstabil und behält seine brillante Transparenz. Mit einem sehr geringen Ionengehalt eignet sich Vitralit® UC 1536 optimal zur Fixierung von Halbleitern. Aktuell wird er sehr erfolgreich zur Verklebung von Glaslinsen auf CMOS-Sensoren eingesetzt.

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Kleben von Minikameras

Einzelteile von Kameramodulen werden mit Klebstoff wie Vitralit® UC 1536 fixiert.


Steinbach/Taunus, 18. Dezember 2020

Richtfest für Panacol-Neubau

Das Richtfest für das neue Firmengebäude des Klebstoffherstellers Panacol-Elosol GmbH im Steinbacher Gewerbegebiet „Im Gründchen“ fand am Mittwoch, 18. Dezember 2019, statt.
Zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Steinbach (Taunus), Steffen Bonk, dem Ersten Stadtrat von Steinbach, Lars Knobloch, sowie den beauftragten Firmen eröffnete Florian Eulenhöfer, Geschäftsführer der Panacol-Elosol GmbH, das Richtfest. Das dreigeschossige Bürogebäude war mit dem traditionellen Richtbaum geschmückt, im zukünftigen Laborbereich gab es den Richtschmaus für alle Mitarbeiter und Gäste. „Wir liegen gut im Zeitplan und gehen davon aus, dass wir im Januar mit den Ausbaugewerken beginnen und im August in das neue Gebäude einziehen können. Dies ist vor allem möglich dank der reibungslosen und engagierten Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten sowie den Verantwortlichen der Stadt Steinbach“, so Florian Eulenhöfer.

Der international führende Hersteller von Industrie- und Spezialklebstoffen ist seit 2009 im Steinbacher Industriegebiet vor den Toren von Frankfurt/Main ansässig. Das stetig wachsende Unternehmen wird seine Firmenzentrale im Sommer 2020 mit verdoppelter Büro-, Labor- und Produktionsfläche im neuen Gewerbegebiet „Im Gründchen“, ebenfalls in Steinbach (Taunus), ansiedeln.
Das Produktspektrum von Panacol reicht von UV-Klebstoffen über Strukturklebstoffe bis hin zu leitfähigen Klebstoffen für die verschiedensten Anwendungen. Beliefert werden weltweit Kunden in der Automobil- und Flugzeugindustrie, im Elektronik- und Consumer-Electronics- und Optik-Bereich, sowie Hersteller von Luxusverpackungen, Haushaltsgeräten, Medizintechnik und Medizinprodukten. Maßgeschneiderte Klebelösungen werden an den Standorten in Steinbach und in den USA entwickelt und produziert. Panacol steht für kundenorientierte Lösungen und kompetente Klebeberatung, mit Tochterfirmen in Frankreich, USA, China und Korea.
Im Jahr 1978 wurde Panacol-Elosol GmbH als deutsche Tochter-gesellschaft der Schweizer Panacol AG in Frankfurt gegründet. Seit 2008 gehört die Firma der Hönle-Gruppe an. Die Dr. Hönle AG ist weltweit führender Anbieter industrieller UV-Technologie, wodurch Panacol ein verlässlicher Systemanbieter vom Kleben bis hin zum Aushärten der Klebstoffe ist.

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Neubau von Panacol in Gerüst mit Richtkranz

Steinbachs Bürgermeister Steffen Bonk, Boris Jatho (Vorsitzender des Steinbacher Gewerbevereins), Panacol-Geschäftsführer Florian Eulenhöfer, Erster Stadtrat Lars Knobloch


Steinbach/Taunus, 15. November 2019

Schnellhärtender Epoxid-Klebstoff ermöglicht hohen Durchsatz

Der neue Epoxidklebstoff Vitralit® UC 6025 von Panacol kann aufgrund einfacher Dosierbarkeit und hervorragender UV-Härtungseigenschaften sehr schnell appliziert werden und ist optimal für den Einsatz in vollautomatisierten Fertigungslinien geeignet.

Vitralit® UC 6025 ist ein einkomponentiger Klebstoff auf Epoxidbasis. Speziell für den Einsatz in der Kosmetikindustrie entwickelt, verfügt er über eine optimale Viskosität für spaltfüllende Anwendungen, ist geruchlos und leicht dosierbar.

Vitralit® UC 6025 kann mit UV-Licht oder sichtbarem Licht innerhalb von nur wenigen Sekunden ausgehärtet werden. Seine einfache Dosierbarkeit und schnellen Härtungseigenschaften machen Vitralit® UC 6025 ideal für Anwendungen, die einen hohen Durchsatz erfordern. Zur Prozesskontrolle ist mit Vitralit® UC 6025 F eine fluoreszierende Version des Klebstoffs erhältlich. Für beide Prozesse eignen sich die hauseigenen Strahler der Dr. Hönle AG hervorragend.

Ausgehärtet weist Vitralit® UC 6025 eine hohe Haftung zu ABS, Aluminium und Glas auf. Aufgrund dieser Eigenschaften sowie seiner Geruchlosigkeit eignet sich der Klebstoff optimal für Anwendungen in der Kosmetikindustrie, wie zum Beispiel für Verklebungen von Lippenstift-Applikatoren oder Flacon-Deckeln.

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Kosmetikverpackung geklebt mit Kunststoffkleber Vitralit® UC 6025 von Panacol

Der neue Epoxidharzklebstoff Vitralit® UC 6025 eignet sich für serielle Fertigung von Kunststoffverpackungen


Steinbach/Taunus, 27. September 2019


Neuer biokompatibler Klebstoff für Kunststoffe fluoresziert orange


Panacol hat einen neuen orange fluoreszierenden UV-Klebstoff entwickelt, der speziell zum Verkleben von Kunststoffen geeignet ist: Vitralit® 7311 FO ist nach USP Class VI zertifiziert und damit auch für Verklebungen im Bereich Medizintechnik geeignet.

Vitralit® 7311 FO ist ein niedrigviskoser, transparenter und mit UV- oder sichtbarem Licht härtender Klebstoff auf Acrylatbasis. Er bietet sehr gute Verbundfestigkeiten mit vielen Kunststoffen wie beispielsweise PC, PVC, PMMA oder ABS, haftet aber auch sehr gut auf Glas und Edelstahl. Wegen seiner sehr niedrigen Viskosität und guten Kapillarität ist Vitralit® 7311 FO für großflächige Verklebungen genauso geeignet wie für Anwendungen mit sehr kleinen Spaltmaßen.

Vitralit® 7311 FO ermöglicht aufgrund seiner orangen Fluoreszenz eine gut sichtbare Prozesskontrolle bei vorwiegend bläulich schimmernden transparenten Kunststoffen. Er kann dazu schon mit schwachem Schwarzlicht mit einer Wellenlänge von 365nm zur Kontrolle angeregt werden. Für die Aushärtung eignen sich Härtesysteme mit einer Wellenlänge von 405 nm, insbesondere das LED-UV-Gerät Bluepoint LED eco von Hönle, mit welchem beide Prozesse bedient werden können. Durch den Einsatz moderner Photoinitiatoren wird - selbst bei schnellen Taktzeiten in Serienproduktionen - eine Aushärtung in Sekundenbruchteilen möglich.

Die Verklebung mit Vitralit® 7311 FO ist feuchte- und alkoholbeständig. Der Klebstoff ist nach USP Class VI zertifiziert und kann in Verbindung mit den gängigen Sterilisationsverfahren wie beispielsweise Heißdampf-, ETO-, E-Beam- und Gammasterilisation eingesetzt werden. Dadurch ist Vitralit® 7311 FO ein optimaler Klebstoff für viele Anwendungen in der Medizintechnik.

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Mehr Informationen zu unseren biokompatiblen Klebstoffen

orange fluoreszierender Kleber Vitralit® 7311 FO von Panacol verbindet medizinischen Schlauch mit Ventil

Vitralit® 7311 FO fluoresziert orange.


Steinbach/Taunus, 26. August 2019

Neuer optisch klarer UV-Klebstoff

Auf der diesjährigen BondExpo präsentiert Panacol mit Vitralit® UC 1535 einen neuen transparenten Klebstoff, der speziell für den Einsatz in der Elektronik entwickelt wurde. In wenigen Sekunden härtet er mit UV-Licht aus und ist durch seinen niedrigen Ionengehalt für die Halbleiterproduktion geeignet.

Vitralit® UC 1535 ist ein UV-härtender Klebstoff auf Epoxidbasis, welcher sehr schnell aushärtet. Er ist einfach zu dosieren und verhält sich dabei nicht scherverdünnend.

In nur wenigen Sekunden kann der Klebstoff mit Strahlung im UVA-Bereich von 320 bis 390 nm ausgehärtet werden. Für eine besonders schnelle und einfache Aushärtung eignen sich die UV-Systeme der Dr. Hönle AG.

Der Klebstoff wurde speziell für den Einsatz in der Elektronikfertigung entwickelt. Vitralit® UC 1535 lässt sich beispielsweise hervorragend für die Verklebung von Glaslinsen in optische Systeme einsetzen. Nach der Aushärtung ist er sehr hart, klar und kratzfest und zeichnet sich durch eine brillante Oberfläche aus. Auch bei starker Temperaturbelastung ist dieser Klebstoff vergilbungsstabil und bleibt optisch klar. Er zeichnet sich außerdem durch einen geringen Ionengehalt aus und ist somit für Halbleiter geeignet.

Besuchen Sie uns auf der BondExpo in Stuttgart vom 07. - 10. Oktober 2019 am Stand 6420 in Halle 6!

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Linsenverklebung von Kamerasystemen und Minikameras

Vitralit® UC 1535 von Panacol eignet sich für die Verklebung von Glaslinsen in optische Systeme.


Aus Eleco Produits – EFD wird Eleco Panacol – EFD

Die französische Firma Eleco Produits – EFD, spezialisiert auf Industrieklebstoffe  sowie Dosier- und UV-Aushärtegeräte, und der deutsche Klebstoffproduzent Panacol-Elosol GmbH sind beide Töchter der Hönle AG. Um den Wachstumsan-forderungen ihrer globalen Kunden besser gerecht zu werden und ein einheitliche-res Produktportfolio anbieten zu können, ändert Eleco Produits – EFD seinen Namen mit Wirkung zum 1. August 2019 in Eleco Panacol – EFD. „Mit dieser Ent-scheidung fördern wir die Synergien des globalen Marketings und den Wiederer-kennungswert der Panacol Group“, erklärt Laurent Prevost, Geschäftsführer von Elecol Panacol – EFD.

Eleco Produits – EFD mit Sitz im Großraum Paris ist seit 1974 auf den Vertrieb von industriellen Klebstoffen und passendem Dosier- und Aushärteequipment spezialisiert. Von Beginn an arbeitet Eleco mit dem deutschen Klebstoffhersteller Panacol-Elosol zusammen. Seit 2008 vertreibt Eleco außerdem passende UV-Härtungssysteme der Muttergesellschaft Hönle. Um Komplettlösungen anbieten zu können, produziert Eleco darüber hinaus passendes Dosierzubehör. Konstante Qualitätskontrollen sichern dabei die hohe Qualität des Produkts, der Verpackung und des Transports. Eleco ist ISO 9001-zertifiziert.

Der Schwerpunkt von Eleco Panacol – EFD wird weiterhin auf dem Verkauf von innovativen Industrieklebstoffen und Geräten vom Standort in Genevilliers/Paris aus liegen. Geschäftsführung und Team bleiben unverändert bestehen.

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Zur Website von Eleco-Panacol

Eleco-Panacol Geäude in Gennevilliers Cedex

Das Firmengebäude von Eleco Panacol - EFD mit Sitz im Großraum Paris


Neubau für Panacol

Der international führende Hersteller von Industrie- und Spezialklebstoffen, die Panacol-Elosol GmbH, ist seit 2009 im Steinbacher Industriegebiet vor den Toren von Frankfurt/Main ansässig. Das stetig wachsende Unternehmen wird seine Firmenzentrale im Sommer 2020 mit verdoppelter Büro-, Labor- und Produktionsfläche im neuen Gewerbegebiet „Im Gründchen“, ebenfalls in Steinbach (Taunus), ansiedeln.

Der Spatenstich für das neue Firmengelände im Steinbacher Gewerbegebiet „Im Gründchen“ fand am Mittwoch, 19. Juni 2019, statt. Im Beisein des Magistrats der Stadt Steinbach (Taunus), dem neu gewählten Bürgermeister Steffen Bonk, den beauftragten Firmen und der Presse setzte Florian Eulenhöfer, Geschäftsführer der Panacol-Elosol GmbH, den ersten Spatenstich. „Wir freuen uns, ein adäquates Grundstück in unmittelbarer Nähe unseres jetzigen Standortes in Steinbach gefunden zu haben, das uns genügend Platz auch für unser zukünftiges Wachstum bietet, und das keine längeren Anfahrtswege für unsere Mitarbeiter bedeutet“, so Florian Eulenhöfer. Auch Erster Stadtrat Lars Knobloch zeigt sich zufrieden: „Wir sind sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, ein so wichtiges Unternehmen wie Panacol in Steinbach zu halten. Panacol ist ein ‚Hidden Champion‘ und ist ein sehr wichtiges und bedeutendes Unternehmen für unsere Stadt. Dass man bereit ist, 15 Millionen Euro zu investieren, ist ein klares Bekenntnis zum Standort Steinbach.“

Das Produktspektrum von Panacol reicht von UV-Klebstoffen über Strukturklebstoffe bis hin zu leitfähigen Klebstoffen für die verschiedensten Anwendungen. Im Jahr 1978 wurde Panacol-Elosol GmbH als deutsche Tochtergesellschaft der Schweizer Panacol AG in Frankfurt gegründet. Seit 2008 gehört die Firma der Hönle-Gruppe an. Die Dr. Hönle AG ist weltweit führender Anbieter industrieller UV-Technologie, wodurch Panacol ein verlässlicher Systemanbieter vom Kleben bis hin zum Aushärten der Klebstoffe ist. Seit 2009 ist Panacol für den gesamten Vertrieb von Klebstoffen und Vergussmassen der Unternehmensgruppe zuständig, wodurch Panacol heute eines der führenden Unternehmen für Industrieklebstoffe ist.

Panacol steht für kundenorientierte Lösungen und kompetente Klebe-beratung, und das international, mit Tochterfirmen in Frankreich, USA, China und Korea. Beliefert werden weltweit Kunden in der Automobil- und Flugzeugindustrie, im Optik-, Elektronik- und Consumer-Electronics-Bereich, sowie Hersteller von Luxusverpackungen, Haushaltsgeräten, Medizintechnik und Medizinprodukten. Maßgeschneiderte Klebelösungen werden an den Standorten in Steinbach und in den USA entwickelt und produziert.

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Geschäftsführer und Beteiligte von Panacol führen Spatenstich des Neubaus in Steinbach am Gründchen aus

Von links:
Architekt Harald Fay,
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Redant (Geschäftsführer von Faber & Schnepp  Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG),
Architekt Carsten Schlimbach,
Florian Eulenhöfer (Geschäftsführer Panacol-Elosol GmbH),
Erster Stadtrat Lars Knobloch,
Bürgermeister Steffen Bonk,
Bauamtsleiter Alexander Müller,
Projektleiter Markus Solbach von Faber & Schnepp

Foto: Nicole Gruber


 

Neuer optisch klarer Klebstoff

Mit Vitralit® 50004 hat Panacol einen neuen optisch klaren Klebstoff entwickelt. Vitralit® 50004 ist ein einkomponentiger, UV-härtender Acrylatklebstoff mit extrem niedriger Viskosität, der beispielsweise für die Laminierung von Displays oder optischen Systemen eingesetzt wird.

Besonders gute Haftung zeigt Vitralit® 50004 auf beschichtetem Glas, PET und weiteren Kunststoffen. Die sehr niedrige Viskosität ermöglicht ein schnelles Laminieren ohne Lufteinschlüsse. Unter UV-Licht härtet Vitralit® 50004 sofort aus, wobei der geringe Schrumpf entstehende Eigenspannungen zwischen den Substraten minimiert.

Für die großflächige UV-Härtung von Displays steht mit dem LED Spot 100 von Hönle ein leistungsstarkes und energieeffizientes LED-UV-System zur Verfügung, das optimal auf Vitralit® 50004 und die Anforderungen des Display-Verklebens abgestimmt ist. Die Anordnung der LEDs gewährleistet eine hochintensive und homogene Lichtverteilung. Je nach Displaygröße können auch mehrere LED Spots 100 lückenlos aneinandergereiht werden.

Nach der Aushärtung tragen die geringe Härte und stressfreie Haftung von Vitralit® 50004 zu einer verzerrungsfreien Darstellung auf Displays bei. Vitralit® 50004 ist farblos, mit hervorragender optischer Klarheit für eine sehr hohe Lichtdurchlässigkeit.

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Mehr Informationen über unsere LOCA-Klebstoffe

Optisch klarer Klebstoff für Displayfertigung wird auf Displayschutz aufgetragen

Neue Panacol-Klebstoffe härten mit UV/Feuchte statt Hitze

Speziell für Elektronikanwendungen hat Panacol eine neue Produktfamilie von Klebstoffen mit niedrigem Halogengehalt entwickelt, die mittels UV-Licht und Feuchte aushärten und somit für temperatursensible Komponenten geeignet sind.

Vitralit® UD 8050 ist ein einkomponentiger Klebstoff auf Acrylatbasis, der in erster Linie als Verkapselung zum Schutz von Elektronikkomponenten auf einer Leiterplatte (PCB) entwickelt wurde. Vitralit® UD 8050 kann mit UV- oder sichtbarem Licht ausgehärtet werden und dank der Feuchtenachhärtung ist auch die Aushärtung in Bereichen gewährleistet, die nicht mit UV-Strahlung erreicht werden können, etwa in Schattenzonen oder in tieferen Schichten.

Für spezifische Anforderungen gibt es spezielle Klebstoffvarianten: So besitzt Vitralit® UD 8050 MV F aufgrund seiner strukturviskosen Eigenschaften ein verbessertes Fließverhalten und ermöglicht die gezielte Dosierung auf einzelne Komponenten. Sein besonders niedriger Halogengehalt verhindert Korrosion auf elektronischen Komponenten. Zur besseren Prozesskontrolle ist Vitralit® UD 8050 MV F fluoreszenzmarkiert.

Für den Auftrag im Jetting-Verfahren ist besonders die niedrigviskose Variante Vitralit® UD 8050 LV geeignet. Dank der einfachen Dosierbarkeit und schnellen Aushärtung ist Vitralit® UD 8050 LV die perfekte Lösung für Anwendungen in der Unterhaltungselektronik, bei denen ein hoher Durchsatz erforderlich ist.

Standardmäßig ist der Klebstoff transparent und farblos, als Abdeckmasse jedoch auch in blau und fluoreszierend erhältlich. Andere Farben sind auf Anfrage möglich.

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Blauer uv-kleber

Blau eingefärbter UV-feuchtehärtender Klebstoff wird als Verkapselung für Elektronikkomponenten eingesetzt


Tangent Industries Inc. wird Panacol-USA Inc.

Der deutsche Klebstoffhersteller Panacol-Elosol GmbH mit Sitz in Steinbach/Taunus und der amerikanische Klebstoffhersteller Tangent Industries Inc. mit Sitz in Torrington/Connecticut sind beide Teil der Klebstoffsparte der Dr. Hönle AG. Um den Wachstumsanforderungen und dem steigenden Bedarf ihrer globalen Kunden gerecht zu werden sowie um ein einheitliches Produktportfolio anbieten zu können heißt Tangent Industries seit 1. Oktober 2018 Panacol-USA Inc. Darüber hinaus wird die deutsche Panacol-Elosol im Laufe der nächsten fünf Jahre sukzessive die Firmenanteile an Panacol-USA übernehmen. „Mit dieser Entscheidung wollen wir Synergien im globalen Marketing nutzen und unsere Klebstoffprodukte weltweit unter einheitlichem Markennamen vertreiben“, erklärt Florian Eulenhöfer, Geschäftsführer der Panacol-Elosol GmbH.

Tangent Industries ist seit 1994 auf die Entwicklung und Herstellung von UV-härtenden Acrylatklebstoffen und -beschichtungen spezialisiert. Panacol-Elosol war von Anfang an der Vertriebspartner für die Produkte von Tangent außerhalb Amerikas. Der Schwerpunkt der neuen Panacol-USA Inc. wird weiterhin auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von innovativen UV-Acrylatklebstoffen am Standort in Torrington liegen. Geschäftsführung und Team bleiben unverändert und stehen den Kunden weiterhin wie gewohnt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Panacol-Elosol GmbH und Panacol-USA Inc., beide Unternehmen der Hönle Gruppe, sind international tätige Anbieter im Wachstumsmarkt für industrielle Klebstoffe mit einem breiten Produktspektrum, das von UV-Klebstoffen über Strukturklebstoffe bis hin zu Leitklebstoffen für die Elektronikfertigung reicht. Als Mitglied der Hönle-Gruppe und durch die Partnerschaft mit UV-Gerätehersteller Dr. Hönle AG sind zudem innovative UV- und UV-LED-Aushärtesysteme erhältlich.

Zur Website von panacol-usa.com

Panacol-USA-Gebäude in Torrington/Connecticut USA

Das Firmengebäude von Panacol-USA Inc. in Torrington/Connecticut

 

 


 

 

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